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Hundert tote Flüchtlinge an Libyens Küste

An lybischer Küste Hundert tote Flüchtlinge an Libyens Küste

An der libyschen Küste sind mehr als hundert tote Flüchtlinge gefunden worden. Die Marine geht nach Angaben eines Sprechers davon aus, dass noch mehr Leichen gefunden werden.

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An der libyschen Küste sind mehr als 100 Leichen angespült worden.

Quelle: Mohame Ben Khalifa/dpa

Tripolis. In der vergangenen Woche waren im südlichen Mittelmeer drei Flüchtlingsboote gesunken. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht davon aus, dass fast 700 Menschen ertrunken sind, darunter auch 40 Kinder. Sie hatten nach Angaben von Überlebenden in drei Booten die libysche Küste verlassen, um nach Italien zu gelangen. Alle drei Boote sanken. Ob es sich bei den angespülten Leichen um Opfer der Unglücke handelt, konnte der Sprecher der libyschen Marine zunächst nicht sagen.

Wegen des guten Wetters und der ruhigen See wagen derzeit besonders viele Menschen die gefährliche Überfahrt von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa. Seit der Schließung der Balkanroute und des Inkrafttretens des EU-Flüchtlingsabkommens mit der Türkei kommen kaum noch Flüchtlinge über die Türkei und Griechenland in die EU. Stattdessen gelangen wieder mehr Flüchtlinge von Libyen über das Mittelmeer nach Italien.

Bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, sind nach UN-Angaben in diesem Jahr bereits mehr als 2500 Menschen ums Leben gekommen. 204.000 Schutzsuchende erreichten nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR seit Anfang des Jahres über den Seeweg die EU. Bis zum 25. Mai kamen demnach 37.785 Flüchtlinge in Italien an.

dpa/afp/RND

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