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Afghanistan

13 Menschen bei zwei Selbstmordattentaten getötet


In Afghanistan haben zwei Selbstmordattentäter am Montag insgesamt elf Menschen mit in den Tod gerissen.
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Zwei Selbstmordattentäter haben in Afghanistan insgesamt elf Menschen mit in den Tod gerissen.

© Rasool Adil/afp

Zahlreiche weitere Menschen, darunter auch Kinder, seien bei den beiden Anschlägen verletzt worden, teilten die Behörden mit. Fachleute führen die eskalierende Gewalt in Afghanistan unter anderem auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl am 20. August zurück.

In der im Osten des Landes gelegenen Stadt Chost sprengte sich ein Mann auf einem Motorrad vor einem Regierungsgebäude in die Luft. Nach Angaben des Provinzgouverneurs wurden dabei neben dem Attentäter acht Zivilisten getötet und 43 weitere Menschen verletzt. Nach Angaben von Medizinern waren darunter auch sieben Kinder im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. In einer Erklärung der NATO war von sechs Toten und 26 Verletzten die Rede. Der afghanische Präsident Hamid Karsai verurteilte die Tat, zu der sich zunächst niemand bekannte.

Zuvor hatte in der südlichen Unruheprovinz Kandahar ebenfalls ein Selbstmordattentäter sein mit Sprengstoff beladenes Motorrad in einen Militärkonvoi gesteuert und drei afghanische Soldaten mit in den Tod gerissen, wie die Armee mitteilte. Vier Soldaten und zwei unbeteiligte Frauen seien verletzt worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban.

afp

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