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Deutschland / Welt Junge droht mit Anschlag nach Orlando-Vorbild
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Junge droht mit Anschlag nach Orlando-Vorbild
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10:59 15.06.2016
Terror in Australien: Nach der Geiselnahme im Lindt Chocolate Café hatten die Bewohner Sydneys unzählige Blumen unweit der Unglücksstätte für die Opfer niedergelegt. Quelle: Dean Lewins/AAP
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Sydney

Ein 17-Jähriger ist in Australien nach einer Terrordrohung festgenommen worden. Die Polizei griff am Mittwoch im Elternhaus des Jungen zu, nachdem sie wegen Aussagen des Teenagers in sozialen Medien alarmiert worden war.

Der Junge soll nach Medienberichten mit einem ähnlichen Massaker wie in Orlando gedroht haben. Er sollte noch im Laufe des Tages einem Jugendrichter vorgeführt werden.

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Bei der Bluttat in einem Schwulenclub in Florida sind 50 Menschen ums Leben gekommen. 53 wurden verletzt, sagte Orlandos Bürgermeister Buddy Dyer. Die Polizei stürmte den Club und erschoss den Angreifer.

Rekrutierung über soziale Netzwerke

Radikalisierte Jugendliche, die oftmals über soziale Netzwerke rekrutiert werden, bereiten Australien große Sorgen: Im vergangenen Oktober war ein 15-jähriger britischer Islamist zu einer lebenslangen Freiheitstrafe verurteilt worden, weil er konkrete Anschlagspläne für den australischen "Anzac Day" hatte. Am 25. April, dem Veteranentag, gedenken die Australier traditionell ihrer Gefallenen.

Was genau der Jugendliche vorhatte, wurde nicht bekannt - lediglich, dass er versucht habe, eine Waffe zu erstehen und dass er sich in unzähligen Kurznachrichten mit einem 18-jährigen Komplizen über den Anschlag ausgetauscht hatte. So ging es aus den Anklageunterlagen hervor.

Im Dezember 2014 hatte zudem eine Geiselnahme in einem Café in Sydney das Land schockiert. Der Islamist Man Haron Monis hatte über 16 Stunden lang mehrere Menschen in seiner Gewalt, bevor das Gebäude von der Polizei gestürmt wurde. Monis sowie zwei Geiseln wurden bei der Belagerung getötet.

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Mutmaßliche Dschihadisten haben in der australischen Metropole Sydney ein Café überfallen und Geiseln genommen.

RND/caro/dpa

Immer noch suchen die Ermittler nach dem Massaker in einem Schwulenclub in Orlando mit 49 Toten nach dem Motiv des Täters. Jetzt soll seine Frau Aufschluss über seine Beweggründe geben – sie will versucht haben, ihm die Tat auszureden.

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