Volltextsuche über das Angebot:

25°/ 14° Gewitter

Navigation:
21 Tote bei Angriff auf Universität

Pakistan 21 Tote bei Angriff auf Universität

Bei einem Angriff auf eine Universität im unruhigen Nordwesten Pakistans sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Zuvor war lediglich von fünf Opfern die Rede gewesen. Die Zahl der Opfer sei auf 21 gestiegen, der Angriff auf den Campus sei mit der Tötung der Angreifer beendet, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Voriger Artikel
Abschiebungen haben deutlich zugenommen
Nächster Artikel
Die Hoffnungslosen von Klein-Marokko
Quelle: Stepmap

Mehrere bewaffnete Angreifer hatten am Morgen die Bacha Khan Universität in Charsadda in der Nähe der Regionalhauptstadt Peshawar gestürmt. Mindestens 50 Menschen seien verletzt worden. Es gab andauernde Schusswechsel, Medien berichteten von Explosionen.  Bis zum Mittag (Ortszeit) wurden zudem vier der Angreifer getötet, wie ein Sprecher des Militärs, Asim Bajwa, sagte. Ein Sprecher der Polizei, Rohullah Khan, hatte zuvor von „etwa einem halben Dutzend“ bewaffneter Männer gesprochen. Die Provinz Khyber Pakhtunkhwa ist eine Hochburg islamistischer Taliban-Kämpfer. 

Nach Angaben eines Angestellten im Krankenhaus der Stadt, Rashid Khan, wurden dort bisher 15 Verletzte und vier Tote eingeliefert. Vier der Verletzten seien angeschossen worden. Drei seien in „kritischen Zustand“ und würden nach Peshawar gebracht.  Der Angriff hatte gegen 9.30 Uhr (Ortszeit) begonnen. Kurz darauf trafen Einheiten des Militärs ein.  Fernsehbilder zeigten, wie Hunderte Studenten aus der Universität flohen. Nach Universitätsangaben waren zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 3000 Studenten auf dem Gelände.  

Im Dezember 2014 hatten Islamisten in einer Schule in Peshawar 136 Kinder umgebracht. Die Tat wurde zum nationalen Trauma und zum Ausgangspunkt einer neuen Strategie gegen einige der militanten Gruppen im Land, vor allem gegen die verschiedenen Talibangruppen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.