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29 Tote nach US-Drohneneinsätzen

Afghanistan und Pakistan 29 Tote nach US-Drohneneinsätzen

Bei einer Serie amerikanischer Drohnenangriffe sind nach pakistanischen Medien-Informationen 29 Extremisten in Afghanistan und Pakistan getötet worden. Ob es bei den Angriffen vom Wochenende zivile Opfer gab, sei unklar, meldete die Zeitung "Dawn" am Sonntag.

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Global Hawk Drohne.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Kabul. Die Ziele der unbemannten Flugkörper seien sowohl pakistanische Taliban als auch Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat gewesen. Diese ist vor allem im Osten Afghanistans in den vergangenen Monaten stärker geworden. Aus Sicherheitskreisen verlautet, die Zahl der Drohneneinsätze sei dort im vergangenen Jahr stark gestiegen.

Ein Raketenbeschuss seien gegen ein "von Extremisten genutztes Gelände" im Shawal-Tal im pakistanischen Nord-Waziristan gerichtet gewesen. Raketen seien auch auf eine IS-Stellung im Atschin-Bezirk der afghanischen Provinz Nangarhar abgefeuert worden sowie auf einen Ort in der afghanischen Provinz Kunar.

Es waren die ersten Einsätze amerikanischer Kampfdrohnen in diesem Jahr. Am Donnerstag hatte das britische Büro für Investigativen Journalismus in seinem Jahresbericht zu 2015 berichtet, die Zahl der Drohnenangriffe des US-Geheimdienstes CIA auf Extremisten in Pakistan sei stark gefallen: von 25 in 2014 auf 13 in 2015. 2010, auf dem Höhepunkt des amerikanischen Kriegs gegen den Terror, waren es 128.

Der Rückgang könne mit mehreren Faktoren zu tun haben. Einer sei, dass möglicherweise die Drohnen knapp würden, weil in Afghanistan, Syrien und Irak vermehrt Einsätze geflogen würden.

dpa

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