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AfD-Vize: Schusswaffen-Satz war ein Fehler

Beatrix von Storch AfD-Vize: Schusswaffen-Satz war ein Fehler

Die stellvertretende AfD-Chefin Beatrix von Storch hat ihre umstrittenen Äußerungen zum Einsatz von Schusswaffen gegen Flüchtlinge an der Grenze als Fehler bezeichnet.

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Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Blaubeuren. "Niemand will auf Menschen schießen, nicht auf Frauen, nicht auf Kinder und auch nicht auf Männer", sagte sie beim Politischen Aschermittwoch der AfD in Baden-Württemberg in Blaubeuren bei Ulm. "Auch ich will das nicht. Ich habe mich kürzlich so ausgedrückt, dass es darüber Zweifel gegeben hat. Es tut mir leid, das war ein Fehler", sagte von Storch. Sie trete für eine Kultur des Lebens ein.

Schusswaffeneinsatz auch gegen Kinder?

Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland, Frauke Petry, hatte dem "Mannheimer Morgen" gesagt, Polizisten müssten illegalen Grenzübertritt verhindern, und dabei "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz".

Von Storch legte später auf Facebook nach. "Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?", wurde sie dort gefragt. Storch antwortete knapp mit "Ja", ruderte später aber etwas zurück: "Gegen Kinder ist der Schusswaffeneinsatz richtigerweise nicht zulässig. Frauen sind anders als Kinder verständig."

War der Satz nur ein #mausrutscher?

Zunächst hatte Beatrix von Storch behauptet, ihre umstrittene Äußerung auf Facebook sei ein "ein technischer Fehler" gewesen. Sie sei mit ihrer Computermaus "ausgerutscht", hatte sie dem "Spiegel" gesagt. Dafür hatte sie Spott und Häme geerntet, unter anderem auf Twitter unter dem Hashtag #mausgerutscht.

dpa/wer

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