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AfD schreibt Bettelbrief an Mitglieder

Gesetzesänderung bringt Finanzsorgen AfD schreibt Bettelbrief an Mitglieder

Die AfD hat ihr Geld bisher mit dem Goldverkauf an Mitglieder verdient - doch dem könnte eine Verschärfung das Parteiengesetztes nun einen Riegel vorschieben. Die Änderung soll verhindern, dass Parteien ihre Einnahmen künstlich aufblähen, um dadurch eine höhere staatliche Parteienfinanzierung zu bekommen. 

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50 Euro für ein Gramm Gold: Auf ihren Parteitagen hat die AfD bisher kleine Goldbarren verkauft.

Quelle: dpa

Berlin. Die AfD hat ihre Mitglieder um Spenden gebeten, weil sie sich ernsthafte Sorgen um die Finanzierung ihres Bundestagswahlkampfes macht. In einem Schreiben, das der Vorstand an die Mitglieder der Alternative für Deutschland verschickte, heißt es: "Wenn die Änderung des Parteiengesetzes in wenigen Tagen verabschiedet wird - und davon müssen wir ausgehen - entsteht eine Finanzierungslücke für das Jahr 2017, die sich direkt auf den Bundestagswahlkampf auswirken würde. Zudem laufen wir durch die rückwirkende Geltung des Gesetzes in Gefahr zu viel erhaltenes Geld eventuell rückzahlen zu müssen." Dabei geht es um mehrere Millionen Euro.

Die AfD hatte mit niedrigen Gewinnmargen Gold an Mitglieder und Unterstützer verkauft, da ihre Einnahmen nicht ausreichten, um den maximalen Betrag aus der staatlichen Parteienfinanzierung zu erhalten. Wird die Reform des Parteiengesetzes so beschlossen, wie es der vergangene Woche eingebrachte Entwurf der großen Koalition vorsieht, würden Umsätze wie dieser nicht mehr anerkannt. Parteichefin Frauke Petry und die Nummer Zwei der Partei, Jörg Meuthen, formulieren in dem Mitgliederschreiben kämpferisch:  "Zeigen wir den Parteien des Bundestages, dass sie uns so nicht besiegen."

dpa

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