Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Ahmadinedschad darf nicht zur Wahl antreten
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Ahmadinedschad darf nicht zur Wahl antreten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:57 21.04.2017
Der ehemalige iranische Staatschef: Mahmud Ahmadinedschad Quelle: AP
Anzeige
Teheran

Der sogenannte Wächterrat, der alle Bewerber prüft, hat entschieden, auch den konservativen Geistlichen Ebrahim Raisi nicht zur Wahl zuzulassen, meldete das Staatsfernsehen am Donnerstag, unter Berufung auf das Innenministerium. Das Gremium nannte selbst aber keine Namen. Das Innenministerium sollte die Kandidatenliste offiziell am Sonntag bekannt machen.

Der fundamental-islamische Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 iranischer Präsident und durfte dann laut Verfassung zunächst nicht wieder antreten. Er hatte sich immer wieder feindselig gegenüber Israel geäußert und das Nuklearprogramm Irans vorangetrieben. Sein Nachfolger wurde Hassan Ruhani, der auch jetzt wieder kandidieren darf. Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei, hatte Ahmadinedschad gedrängt, sich in diesem Jahr nicht noch einmal als Präsident zu bewerben. Raisi gilt als enger Verbündeter Chameneis.

Mit im Rennen sind laut Staatsfernsehen Teherans fundamental-islamischer Bürgermeister Mohammad Bagher Kalibaf, der erste Vizepräsident Eschak Dschahangiri und der ehemalige Kulturminister Mostafa Mirsalim - ein Konservativer.

Von RND/dpa

Bei dem Anschlag auf den Champs-Élysées in Paris ist nach Angaben der Bundesregierung auch eine deutsche Staatsangehörige verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin mit.

21.04.2017

Der Bombenanschlag auf den BVB-Bus sollte offenbar die Aktie von Borussia Dortmund drücken. Der Attentäter hatte zuvor sogenannte Pult-Optionen für 78.000 Euro gekauft. Wäre sein Plan aufgegangen, hätte er ein Vielfaches verdienen können. Wirtschaftsredakteur Stefan Winter erklärt, wie Optionsgeschäfte funktionieren. 

21.04.2017

Angesichts massiver Sicherheitslücken haben sich Bundesregierung und IT-Industrie für die Einführung eines neuen Sicherheitssiegels für internetfähige Haushaltsgeräte ausgesprochen. Der Branchenverband Bitkom signalisierte Bereitschaft, die Einführung eines neuen Labels für den boomenden Smart-Home-Markt zu unterstützen.

21.04.2017
Anzeige