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Von Kampfjets eskortiert

Airbus landet nach Bombendrohung sicher in Vancouver


Ein Airbus A340 der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific wurde am Sonnabend bis zur Landung in Vancouver von Kampfjets eskortiert. Grund war eine telefonische Bombendrohung. An Bord wurde nichts Verdächtiges gefunden, wie eine Sprecherin der kanadischen Polizei nach Angaben des Fernsehsenders CTV sagte.
Vorsichtsmaßnahme: Nach einer telefonischen Bombendrohung wird der Airbus A340 von Kampfflugzeugen eskortiert.

Vorsichtsmaßnahme: Nach einer telefonischen Bombendrohung wird der Airbus A340 von Kampfflugzeugen eskortiert.

© ap

Nach einer telefonischen Bombendrohung haben kanadische Kampfflugzeuge einen Airbus A340 der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific bis zur Landung in Vancouver eskortiert. An Bord wurde nichts Verdächtiges gefunden, wie eine Sprecherin der kanadischen Polizei am Sonnabend nach Angaben des Fernsehsenders CTV sagte. Es sei auch niemand festgenommen worden. Die Bombendrohung sei „sehr ernst genommen“ worden, sagte Sherrdean Turley weiter. Die Polizei untersuche den Vorfall. In der Maschine von Hongkong nach Vancouver waren 283 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder.

Die Passagiere konnten den Flughafen etwa vier Stunden nach der Landung verlassen. Ein Fluggast sagte, er habe Angst gehabt, als er einen Kampfjet durch das Flugzeugfenster gesehen habe. Der Kampfjet sei sehr nahe gewesen. Ein weiblicher Passagier erzählte, an Bord habe es keine entsprechende Durchsage gegeben. „Einige Passagiere bemerkten die Kampfflugzeuge durch das Fenster und waren verängstigt. Aber es gab keine Panik im Flugzeug. Alle blieben ruhig, weil die Passagiere keine Ahnung hatten, was vorging.“

Das Flugzeug wurde von zwei Jets vom Typ F-18 Hornet begleitet. Eine Sprecherin des Luftverteidigungskommandos NORAD in Kanada sagte, es habe sich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt.

Zur Überprüfung der Gepäckstücke wurden Spürhunde eingesetzt. Den Passagieren wurde gesagt, sie bekämen ihre Koffer später wieder, wenn sie gründlich untersucht seien. Ein Sicherheitsexperte sagte dem Sender, dass die Drohung offensichtlich nicht aus dem Flugzeug gekommen sei.

dpa

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