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Altkanzler Schröder kritisiert Rosneft-Berichterstattung

Wahlkampfhilfe für Merkel? Altkanzler Schröder kritisiert Rosneft-Berichterstattung

Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert die Berichterstattung über seine mögliche künftige Rolle beim russischen Ölkonzern Rosneft. „Ich habe den Eindruck, das hat weniger mit meiner Tätigkeit zu tun als vielmehr mit dem Wahlkampf. Hier soll offenbar Frau Merkel geholfen werden.“

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Altkanzler Gerhard Schröder nennt die Berichterstattung über sein mögliches Gehalt beim russischen Ölkonzern Rosneft „absurd“.

Quelle: dpa

Hannover. „Die in der BILD-Zeitung genannten Summen sind völlig absurd“, sagte Schröder im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Für seine Rolle als „Non-Executive Board Member“ – eine Art Aufsichtsrat – werde er weniger als ein Zehntel der in BILD genannten Summe erhalten, falls er in das Gremium gewählt werde. „Das ist ja noch überhaupt nicht entschieden“, sagte Schröder. BILD hatte in der Dienstagsausgabe berichtet, Rosneft habe seinen neun Vorstandsmitgliedern laut Geschäftsbericht 2016 rund 52 Millionen Euro an Gehältern, Boni und Zuschüssen gezahlt. Das entspreche fast sechs Millionen Euro pro Person.

Offenbar sei der Unterschied zwischen „Executive Bord Members“ (Vorstandsmitgliedern) und Non-Executive Board Members (Aufsichtsräten) nicht bekannt gewesen, so Schröder. Auch die Rolle des russischen Staates bei Rosneft werde bewusst übertrieben. An dem Ölkonzern seien unter anderem die internationalen Konzerne Glencore, BP sowie ein Staatsfonds aus Katar beteiligt, sagte Schröder dem RND.

Von RND

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