Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Amokschütze in Norwegen legt Teilgeständnis ab

Terrorverdächtiger Amokschütze in Norwegen legt Teilgeständnis ab

Der mutmaßliche Massenmörder von Norwegen hat in ersten Vernehmungen ein Teilgeständnis abgelegt. Nach Polizeiangaben vom Samstagabend hat der 32-Jährige eingeräumt, dass er auf der Insel Utøya gewesen ist und Schüsse abgegeben hat.

Voriger Artikel
Mehr als 90 Tote bei Anschlägen in Norwegen
Nächster Artikel
Massenmord an Jugendlichen erschüttert Norwegen

Der mutmaßliche Amokschütze in Norwegen hat ein Teilgeständnis abgelegt.

Quelle: rtr

Oslo. Er habe zwei Waffen dabei gehabt. Er habe aber keine Angaben über sein Motiv gemacht. Es gibt laut Polizei noch keine Hinweise, ob er alleine gehandelt habe. Mehrere Jugendliche aus dem Feriencamp würden noch vermisst. Bei einem Bombenattentat in Oslo und dem Blutbad im Lager waren am Freitag mindestens 92 Menschen ums Leben gekommen.

Das Massaker auf der Insel hat den Angaben zufolge etwa anderthalb Stunden gedauert. Wie der norwegische Polizeisprecher weiter mitteilte, habe es für die im 40 Kilometer entfernten Olso alarmierte Antiterroreinheit „Schwierigkeiten bei der Beschaffung eines Bootes“ gegeben. Man müsse die näheren Umstände genauer untersuchen.

Unfassbares Ausmaß der Anschläge in Norwegen: Mindestens 91 Menschen sollen durch die beiden Terrorakte ums Leben gekommen sein.

Zur Bildergalerie

Die Verhöre mit dem Festgenommenen werden von der Polizei als „schwierig“ eingestuft. Der Mann sei aber auskunftsbereit. Auf der Insel Utøya habe man zwei Schusswaffen sichergestellt. Der mutmaßliche Attentäter soll Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Er habe sich der Polizei auf der Ferieninsel Utøya freiwillig gestellt, sagte der Polizeisprecher. Man habe eine Handwaffe und eine automatische Waffe gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass die Bombe im Osloer Regierungsviertel aus einem Auto heraus explodierte.

Die norwegische Polizei sucht im Regierungsviertel noch immer nach möglichen Opfern. In den zerstörten Räumen würden wahrscheinlich noch Überreste weiterer Menschen gefunden werden. Eine Zahl nannte der Sprecher nicht. Die Namen der Toten nach den Terroranschlägen in Oslo und auf der Ferieninsel Utøya würden am Samstag nicht mehr bekanntgegeben, sagte der Sprecher.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ein Land trauert
Ein Land trauert.

Grauen im friedlichen Norwegen: Ein mutmaßlicher Rechtsradikaler soll mehr als 90 Menschen kaltblütig ermordet haben. Erst zündete er mitten in Oslo eine Bombe, dann massakrierte er wehrlose Jugendliche. Das Blutbad auf einer winzigen Insel soll 90 Minuten gedauert haben.

mehr
Mehr aus Deutschland / Welt
Stühlerücken in der niedersächsischen Politik

Wer spielt welche Rolle im neuen Landtag? Einige Personalien zeichnen sich schon.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr