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Anklage gegen "Scharia-Polizei" zugelassen

Nach Beschwerde Anklage gegen "Scharia-Polizei" zugelassen

Zwei Jahre nach ihren Auftritten in Wuppertal als „Scharia-Polizei“ wird acht radikalen Islamisten nun doch der Prozes gemacht. Das Oberlandesgericht Düsseldorf setzte sich über ein Urteil des Landgerichts Wuppertal hinweg.

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Radikale Islamisten in Uniform gaben sich in Wuppertal als Sittenwächter aus.

Quelle: dpa/Archiv

Düsseldorf. Der Auftritt von Islamisten als "Scharia-Polizei" in Wuppertal vor zwei Jahren wird nun doch noch in einem Strafprozess behandelt. Nach einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft ließt das Oberlandesgericht Düsseldorf die Anklage gegen acht von neun Angeschuldigten zur Hauptverhandlung zu.

Der 3. Senat halte eine Verurteilung wegen Verstoßes gegen das im Versammlungsgesetz vorgegebene Uniformverbot für wahrscheinlich, teilte das Gericht am Dienstag mit.

OLG-Entscheidung kann nicht angefochten werden

Im September 2014 waren Islamisten als selbst ernannte Sittenwächter  durch Wuppertal patrouilliert. Sie trugen Westen mit dem Aufdruck "Shariah Police". Dabei war Sven Lau, einer der bekanntesten Köpfe der Salafisten-Szene. Die Scharia ist das islamische Recht.

Das Landgericht Wuppertal hatte im Dezember 2015 die Eröffnung eines Strafprozesses noch abgelehnt, lediglich gegen Lau war ein Teil der Anklage zugelassen worden. Die OLG-Entscheidung kann nicht angefochten werden.

dpa

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