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Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan

Selbstmordattentat Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan

In Nordafghanistan ist erneut ein Anschlag auf die Bundeswehr verübt worden. Ein Selbstmordattentäter hat am Sonntagmorgen in der Nähe der Stadt Kundus eine Militärkolonne angegriffen. Drei Zivilisten wurden getötet, neun weitere verletzt.

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Quelle: dpa

Kundus. Auf die Bundeswehr in Nordafghanistan ist erneut ein Anschlag verübt worden. Deutsche Soldaten seien bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Provinz Kundus jedoch nicht zu Schaden gekommen, teilte das Einsatzführungskommando am Sonntag in Potsdam mit. Nach Angaben der Provinzregierung wurden drei afghanische Zivilisten getötet und neun weitere verletzt. Ein Selbstmordattentäter in einem Auto habe sich am Stadtrand von Kundus in der Nähe der Militärfahrzeuge in die Luft gesprengt, hieß es.

Der Anschlag wurde drei Kilometer nordwestlich des deutschen Feldlagers auf einer Verbindungsstraße des Lagers zur Stadt Kundus verübt. Zwei besonders geschützte Fahrzeuge des Typs "Dingo 2" der deutschen Kolonne wurden dabei erheblich beschädigt.

Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Ein Sprecher sagte, durch die Explosion seien 12 Nato-Soldaten getötet worden. Angaben der Aufständischen gelten jedoch als unzuverlässig und haben sich oftmals als stark übertrieben oder ganz falsch herausgestellt.

dpa/vdb/jhf

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