Das sagte das Ministerium in einer Stellungnahme am Montag in Berlin. Die Regelung sei als Beitrag zur Generationengerechtigkeit zu verstehen.
Die von der großen Koalition im vergangenen Jahr beschlossene Schutzklausel sorgt dafür, dass die Renten auch in Zeiten sinkender Löhne zumindest stabil bleiben. Ohne diese Garantie hätten die Renten im Westen 2010 um knapp ein Prozent gesenkt werden müssen.
„Die Rentengarantie erhält und stärkt in schwierigen Zeiten das Vertrauen der Versicherten und Rentner in die gesetzliche Rentenversicherung“, betonte das Bundesarbeitsministerium in seiner Replik auf Brüderles Vorstoß. Ruheständler könnten an ihrer finanziellen Situation meist nichts mehr ändern, hätten schon in den vergangenen Jahren eigene Beiträge zur Konsolidierung geleistet.
Die Rentengarantie geht nach Darstellung des Arbeitsministerium. auch „nicht zu Lasten der jüngeren Generationen“, da unterbliebene Rentenminderungen mit künftigen Rentenerhöhungen verrechnet werden sollen.
Brüderle hatte zuvor der „Rheinischen Post“ (Montag) gesagt: „Es wird nicht dauerhaft funktionieren, die Rentenentwicklung von der Lohnentwicklung abzukoppeln, denn die Renten müssen zunächst erwirtschaftet werden.“ Daher sei er der Meinung, „dass wir von der Rentengarantie wieder abkommen und zu den normalen Mechanismen bei der Rentenanpassung zurückkehren sollten“. Dies bedeutet, dass die Renten den Löhnen auch nach unten folgen sollten.
dpa
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Kommentare
Wenn gerecht, dann überall Anti - Kuckucksklan – 27.07.10
Wenn Herr Brüderle seine Meinung durchboxen will, soll er aber bitteschön die Politikerdiäten inkl. Spesen und Pauschalen nicht vergessen.Die müssen dann nämlich auch sinken.
Vielmehr als eine reine Kopplung an die Löhne müssten diese mit dem doppelten Faktor bei sinkender Wirtscahftskraft am sinkenden BIP leiden. Die sind ja schließlich dafür verantwortlich, während die Rentner nichts für die Auswirkungen der Volksknechterei durch AL-Keit und Zeitarbeitssklavenfirmen können.