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Flüchtlinge in Idomeni brauchen Zugang zu Asylverfahren

UNHCR-Forderung Flüchtlinge in Idomeni brauchen Zugang zu Asylverfahren

Das UN-Hilfswerk UNHCR hat mit Blick auf den Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei gefordert, dass auch die jetzt schon in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge Zugang zum Asylverfahren erhalten müssen.

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Flüchtlinge in Idomeni.

Quelle: dpa

Idomeni. "Lassen Sie uns nicht vergessen: Die meisten Menschen hier sind Syrer, Iraker und Afghanen, ... sie kommen aus Regionen, die von Kriegen, Konflikten und Unsicherheit geprägt sind", sagte der UNHCR-Sprecher im nordgriechischen Lager Idomeni, Babar Baloch, am Samstag einem Reporter der Deutschen Presse-Agentur.  

Der Flüchtlingspakt war am Vortag bei einem Gipfel in Brüssel vereinbart worden. Er sieht vor, dass syrische Flüchtlinge, die ab diesem Sonntag auf irregulärem Wege aus der Türkei über das Meer nach Griechenland kommen, wieder in die Türkei zurückgeschickt werden können. Die EU nimmt im Gegenzug die gleiche Zahl von syrischen Flüchtlingen auf, die sich schon seit längerer Zeit in der Türkei aufhalten. Über die rund 46 000 Flüchtlinge, die seit der Schließung der Balkanroute jetzt schon in Griechenland festsitzen, enthält die Vereinbarung keine Festlegungen.

Der Rückführung der neu Angekommenen in die Türkei soll dem Pakt zufolge ein beschleunigtes Asylverfahren auf griechischem Boden vorausgehen. «Wir hoffen, dass dies auch für die Bewohner von Idomeni gelten wird», erklärte Baloch. Das UNHCR habe mehrfach gefordert, dass alle Flüchtlinge in Griechenland Zugang zum Asylverfahren mit der Aussicht auf eine Verteilung über ganz Europa erhalten sollten. Im improvisierten Lager Idomeni unmittelbar an der mazedonischen Grenze halten sich derzeit mehr als 10 000 Flüchtlinge auf.

dpa

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