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Deutschland / Welt Auch Trumps Ex-Wahlkampfchef in Verdacht
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09:55 13.07.2017
Daumen hoch oder runter für Ex-Wahlkampfstratege Paul Manafort (Mitte)? Quelle: AP
Washington

In den Ermittlungen zur Russland-Affäre geraten immer mehr Vertraute aus dem inneren Zirkel von US-Präsident Donald Trump unter Beschuss. Sein Sohn Donald Trump Jr. steht bereits wegen eines Treffens mit einer russischen Anwältin unter massivem Verdacht - und nun will der Justizausschuss des Senats auch noch Trumps ehemaligen Wahlkampfchef Paul Manafort befragen, notfalls unter Zwang. Erstmals wurde am Mittwoch auch ein Verfahren zur Amtsenthebung des republikanischen Präsidenten beantragt, es dürfte allerdings geringe Erfolgschancen haben. Überschattet von diesen innenpolitischen Turbulenzen brach der Präsident am Mittwochabend zu einem Kurzbesuch nach Frankreich auf.

Die US-Geheimdienste beschuldigen den russischen Kreml seit längerer Zeit, hinter Attacken auf E-Mail-Konten der Demokraten zu stecken. Sie beschuldigen die russische Seite, sich auf diese Weise in den Wahlkampf eingemischt zu haben, um Donald Trump zu helfen und seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden. Ein Sonderermittler und mehrere Kongressausschüsse untersuchen, ob es dabei Absprachen mit Trumps Wahlkampflager gab.

Laut dem republikanischen Justizausschuss-Vorsitzenden Chuck Grassley will das Gremium Trumps ehemaligen Wahlkampfchef Paul Manafort befragen. Er hatte ebenfalls an dem Treffen mit der russischen Anwältin Natalja Veselnitskaja teilgenommen. Auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner war dabei nach Angaben von Trump Jr. anwesend.

Von RND/dpa

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