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Aufklärungs-Tornados starten zum Syrien-Einsatz

Abflug in die Türkei Aufklärungs-Tornados starten zum Syrien-Einsatz

Die Bundeswehr steht unmittelbar vor einem ihrer wohl heikelsten Einsätze. Deutsche Piloten sollen in Syrien den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützen. Am Donnerstag starten die ersten "Tornados" aus Jagel in Richtung Türkei.

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Abflug Richtung Türkei: Die Tornados der Bundeswehr starten zum Donnerstag zum Syrien-Einsatz.

Quelle: dpa

Jagel. Zur Unterstützung des Kampfes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien bekommen die ersten beiden "Tornados" am Donnerstag in Jagel die Startfreigabe. Ziel der beiden Aufklärungsflugzeuge sowie eines Vorauskommandos von knapp 40 Soldaten ist allerdings die Türkei. Die eigentlichen Aufklärungsflüge über Syrien sollen erst im Januar starten. Der Bundestag hatte am Freitag die Entsendung von maximal 1200 Soldaten beschlossen.

Das Vorauskommando des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 "Immelmann" aus Schleswig-Holstein startet nach der Verabschiedung durch Generalleutnant Helmut Schütz in einem A400M vom Flugplatz Jagel aus nach Incirlik, gefolgt von den zwei "Tornados". Außerdem soll von Köln-Wahn aus ein Tankflugzeug abheben. Nach Angaben der Bundeswehr ist geplant, dass der Airbus zunächst Richtung Norddeutschland fliegt. Von dort geht es gemeinsam in die Türkei. Zur Verabschiedung der Soldaten aus Jagel wird auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) erwartet.

Die Soldaten bereiten sich bereits seit Tagen auf ihren Einsatz vor. Insgesamt sollen sechs "Tornados" zum Einsatz kommen. Nach vorläufigen Planungen soll das Geschwader aus Jagel vier der ersten sechs Maschinen stellen, das Taktische Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel in Rheinland-Pfalz die beiden anderen. Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr.

Zum deutschen Beitrag gehört auch die Fregatte "Augsburg". Sie hat sich einem multinationalen Verband des Flugzeugträgers "Charles de Gaulle" angeschlossen. Zusammen mit Kriegsschiffen aus Großbritannien, Belgien und Frankreich soll sie den Flugzeugträger bei seinem Einsatz gegen den IS schützen.

dpa

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