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Aufstockung der Bundeswehr zieht sich hin

Berechnungen der Bundesregierung Aufstockung der Bundeswehr zieht sich hin

Die geplante Aufstockung der Bundeswehr wird sich nach internen Berechnungen der Bundesregierung länger hinziehen als bislang bekannt. Dies ergibt sich aus einem vertraulichen "Meilensteinplan" des Verteidigungsministeriums, der den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vorliegt.

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Die Aufstockung der Bundeswehr (Archivbild) zieht sich hin.

Quelle: Jens Wolf/dpa

Berlin. Danach wird zum Beispiel die Verstärkung von Spezialkräften des Heeres und der Marine bis zum Jahr 2025 dauern. Auch die Personalaufstockung im allgemeinen Sanitätsbereich sowie die Erhöhung des Facharzt- und Assistenzpersonals in den Bundeswehrkrankenhäusern wird den Planungen zufolge erst im Jahr 2025 abgeschlossen sein. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört.

Neue Mitarbeiter für die Personalgewinnung

Vor gut einer Woche hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigt, erstmals seit 25 Jahren die zuvor stark geschrumpfte Truppenstärke der Bundeswehr wieder aufstocken zu wollen. Von den 585.000 Soldaten am Tag der Wiedervereinigung sind zurzeit nur noch 177.000 übrig. Zunächst sollen 7000 neue Stellen geschaffen werden. Dazu will die Ministerin den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,3 auf 39,2 Milliarden Euro anheben.

Aus den internen Papieren wird jetzt deutlich, dass das Ministerium den Fachkräftemangel als einen sehr langfristig auf die Bundeswehr einwirkenden Faktor sieht. Den größten Personalbedarf sieht das Ministerium nach den vorliegenden Zahlen im IT-Bereich.

Zu den ersten „Meilensteinen“, die von der Leyen in nächster Zeit erreichen will, gehört „zusätzliches Personal zur Erhöhung der Personalgewinnung und Werbung“. Dieser Schritt soll bis 2018 abgeschlossen sein.

RND

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