Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 2 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Polizei setzt Tränengas gegen Flüchtlinge ein

Ausschreitungen an der griechisch-mazedonischen Grenze Polizei setzt Tränengas gegen Flüchtlinge ein

Die mazedonische Polizei hat am Freitagmorgen massiv Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, um Hunderte Migranten daran zu hindern, von Griechenland nach Mazedonien zu kommen. Migranten flüchteten in Panik aus dem Niemandsland zwischen den beiden Staaten zurück nach Griechenland, wie das griechische Fernsehen zeigte.

Voriger Artikel
Linker Flügel trennt sich von Syriza-Partei
Nächster Artikel
Nordkorea versetzt Truppen in Bereitschaft

Mazedonien hatte wegen der angespannten Flüchtlingssituation an seinen Grenzen zu Griechenland und Serbien am Donnerstag den Notstand erklärt und den Übergang an einer wichtigen Route blockiert.

Quelle: dpa

Athen. Mit Tränengas und Blendgranaten hat die mazedonische Polizei am Freitagmorgen versucht, Hunderte Migranten am Überschreiten der Grenze von Griechenland nach Mazedonien zu hindern. Migranten flüchteten in Panik aus dem Niemandsland zwischen den beiden Staaten zurück nach Griechenland, wie das griechische Fernsehen berichtete. Mindestens vier Menschen wurden demnach verletzt.

Mit einem in der Nacht errichteten Zaun versuchten mazedonische Beamte, den Flüchtlingen den Weg zu versperren, wie der mazedonische Sender A1 berichtete. Die Abzäunung wurde von Polizisten in Schutzausrüstung bewacht. Auch das Militär habe den Grenzraum in der Nähe der Stadt Gevgelije kontrolliert, berichtete das Nachrichtenportal Plus Info. Dennoch gelangten laut der Webseite Vesti.mk mehrere hundert Migranten während der Ausschreitungen nach Mazedonien. Viele andere Flüchtlinge legten sich aus Protest gegen die Blockade auf die Bahngleise in der Nähe des Grenzübergangs Gevgelije.

Mazedonien hatte wegen der angespannten Flüchtlingssituation an seinen Grenzen zu Griechenland und Serbien am Donnerstag den Notstand erklärt und den Übergang an einer wichtigen Route blockiert. Tausende Migranten strandeten zwischen Griechenland und Mazedonien. Sie sind auf dem Weg nach Westeuropa. Die meisten von ihnen sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflüchtet. Mit den Maßnahmen wollen die mazedonischen Behörden nach eigenen Angaben den Druck auf die mazedonische Grenzstadt Gevgelije mindern. Von dort versuchen jeden Tag Hunderte Flüchtlinge, einen von drei Zügen in Richtung Serbien zu nehmen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Neue "Bauernregeln" von Bundesumweltministerin Hendricks

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat mit einer Kampagne für naturverträgliche Landwirtschaft niedersächsische Bauern verärgert.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr