Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Lawrow sieht Chance für Einigung

Iran-Verhandlungen in Genf Lawrow sieht Chance für Einigung

Nach drei Verhandlungstagen schien ein Durchbruch bei den Genfer Atomgesprächen mit dem Iran in weiter Ferne. Nun jedoch sieht Russlands Außenminister eine Chance auf Einigung. Auch US-Außenminister Kerry ist in der Schweiz eingetroffen.

Voriger Artikel
Hessen wagt Schwarz-Grün
Nächster Artikel
Klimakonferenz bis Samstag verlängert

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht bei den Verhandlungen um das umstrittene iranische Atomprogramm in Genf eine „reale Chance“ für eine Einigung.

Quelle: dpa

Genf. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht bei den Verhandlungen um das umstrittene iranische Atomprogramm in Genf eine „reale Chance“ für eine Einigung. Das teilte das russische Außenministerium am Samstag nach Lawrows Treffen in Genf mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif mit. Bei den Gesprächen sei es besonders um konkrete Details gegangen, die bisher einen Durchbruch verhindert hätten.

Ziel sei es, diesmal zu einem Ergebnis zu kommen. „Es ist im allgemeinen Interesse, diese Chance zu ergreifen“, hieß es in der Mitteilung. Zuvor hatte sich auch Kremlchef Wladimir Putin nach einem Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani optimistisch geäußert, dass es diesmal zu einer Lösung im Atomstreit kommen könne.

Am Samstagmorgen traf auch US-Außenminister John Kerry in Genf ein. Die Verhandlungen zwischen Teheran und den fünf UN-Vetomächten USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland (5+1) gehen am Samstag in den vierten Tag. Bis kurz vor Ende des dritten Tages hatte es nach einem erneuten Scheitern ausgesehen. Mit dem Eintreffen Lawrows kam aber Bewegung in die Verhandlungen. Die iranische Delegation sprach erstmals von Fortschritten, die beide Seiten einem Durchbruch näher gebracht hätten.

Denkbar ist eine Einigung auf eine zunächst sechsmonatige Zwischenlösung. Der Iran könnte Teile seines Atomprogramms einstellen, einschließlich der Urananreicherung auf 20 Prozent und den Bau eines Schwerwasserreaktors stoppen. Im Gegenzug soll es Lockerungen bei den Wirtschaftssanktionen gegen den Iran geben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Außenminister reden mit Iran
Foto: Auch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle nimmt an der Tagung im Interkontinental Hotel in Genf teil.

In den Atomgesprächen mit dem Iran versuchen Außenminister einen Brückenschlag. Die Iraner schließen nicht aus, dass eine Verlängerung nötig sein könnte. Den beteiligten Ministern läuft die Zeit davon.

mehr
Mehr aus Deutschland / Welt
Kleiner Parteitag der CDU in Niedersachsen

Nach der SPD hat nun auch die CDU in Niedersachsen den Koalitionsvertrag angenommen. Bei einem kleinen Parteitag haben die Christdemokraten in Hannover darüber entschieden. Damit ist der Weg für eine Große Koalition in Niedersachsen frei.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr