Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
BKA: Keine organisierte Kriminalität in Köln

Übergriffe in der Silvesternacht BKA: Keine organisierte Kriminalität in Köln

Das Bundeskriminalamt prüft einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen auf Frauen in verschiedenen Städten. Bisher haben die Ermittler aber keinen Hinweis dafür. Politiker, wie etwa Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), hatten zuvor Absprachen unter den Tätern vermutet.

Voriger Artikel
Auf der Suche nach dem richtigen Weg
Nächster Artikel
Zehn Deutsche sterben bei Anschlägen

BKA-Chef Holger Münch (Archivbild) hat bisher keine Hinweise für eine Organisierte Kriminalität in Köln.

Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa

Berlin. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, geht bei den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln nicht von Organisierter Kriminalität aus. "Das glauben wir nicht", sagte Münch am Dienstag im RBB Inforadio. Vielmehr hätten die Täter an verschiedenen Orten die gleichen Bedingungen gehabt, kommuniziert und sich verabredet.

In dieser Woche sollen weiterhin Erkenntnisse aus den Bundesländern zu den Ereignissen in der Silvesternacht gesammelt werden. Aus den Rückmeldungen habe sich ein erstes Bild ergeben. Man habe ein erste Vorstellung davon, woher die Mehrzahl der Täter stamme, erklärte Münch ohne konkrete Angaben. Opfer und Zeugen sprachen von arabischen Tätern, vor allem aus Nordafrika.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vermutet dagegen hinter den Silvester-Angriffen auf Frauen in Köln  eine organisierte Absprache der Täter. "Wenn sich eine solche Horde trifft, um Straftaten zu begehen, scheint das in irgendeiner Form geplant worden zu sein", hatte Maas der "Bild am Sonntag" gesagt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.