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BKA fürchtet Terrorangriffe mit Drohnen

Großveranstaltungen im Visier BKA fürchtet Terrorangriffe mit Drohnen

Bei den deutschen Sicherheitsbehörden wachsen die Sorgen vor möglichen terroristischen Attacken mit Amateur-Drohnen auf Fußballstadien und andere Massenveranstaltungen.

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HDI-Arena in Hannover.

Quelle: Rainer Jensen/dpa

Berlin. "Denkbare Szenarien, die mittels Drohnen ausgeführt werden können, reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können", sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamtes dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört.

Zentrale Stelle eingerichtet

Eine zentrale Stelle beim BKA sei eingerichtet worden, um den Markt für Drohnenabwehrsysteme zu beobachten "und um Erkenntnisse der Länder und des Bundes zur Detektion und Abwehr von Drohnen zu bündeln", erklärte das BKA. "Diese Erkenntnisse stehen auch den für Personenschutz zuständigen Stellen im BKA zur Verfügung, um die Gefahren, die von Drohnen ausgehen können, auch in Personenschutzangelegenheiten berücksichtigen zu können."

Bayern München soll Gespräche mit Rüstungskonzern führen

Auch deutsche Stadionbetreiber fürchten die Gefahr von Drohnenangriffen. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschlands führt der Bundesligaklub FC Bayern München bereits Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über den Kauf von elektromagnetischen Impuls-Abwehrgeräten zum Schutz der Arena. Markus Hörwick, Mediendirektor des Clubs, wollte sich in der Sache nicht äußern.

Die Öffentlichkeit könne "sicher sein, dass wir unseren Pflichten bei Großveranstaltungen sehr sorgfältig nachgehen", erklärte er. DFB-Medienchef Ralf Köttker erklärte, man wolle sich "aus einsatztechnischen Gründen" zum Thema Drohnen-Abwehr nicht äußern.

Bei der Fußball-EM in Frankreich sollen nach Darstellung der französischen Behörden in allen zehn Stadien Anti-Drohnen-Einrichtungen zum Einsatz kommen.

RND

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