Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt BKA fürchtet Terrorangriffe mit Drohnen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt BKA fürchtet Terrorangriffe mit Drohnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:40 09.06.2016
HDI-Arena in Hannover. Quelle: Rainer Jensen/dpa
Anzeige
Berlin

"Denkbare Szenarien, die mittels Drohnen ausgeführt werden können, reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können", sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamtes dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört.

Zentrale Stelle eingerichtet

Eine zentrale Stelle beim BKA sei eingerichtet worden, um den Markt für Drohnenabwehrsysteme zu beobachten "und um Erkenntnisse der Länder und des Bundes zur Detektion und Abwehr von Drohnen zu bündeln", erklärte das BKA. "Diese Erkenntnisse stehen auch den für Personenschutz zuständigen Stellen im BKA zur Verfügung, um die Gefahren, die von Drohnen ausgehen können, auch in Personenschutzangelegenheiten berücksichtigen zu können."

Bayern München soll Gespräche mit Rüstungskonzern führen

Auch deutsche Stadionbetreiber fürchten die Gefahr von Drohnenangriffen. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschlands führt der Bundesligaklub FC Bayern München bereits Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über den Kauf von elektromagnetischen Impuls-Abwehrgeräten zum Schutz der Arena. Markus Hörwick, Mediendirektor des Clubs, wollte sich in der Sache nicht äußern.

Die Öffentlichkeit könne "sicher sein, dass wir unseren Pflichten bei Großveranstaltungen sehr sorgfältig nachgehen", erklärte er. DFB-Medienchef Ralf Köttker erklärte, man wolle sich "aus einsatztechnischen Gründen" zum Thema Drohnen-Abwehr nicht äußern.

Bei der Fußball-EM in Frankreich sollen nach Darstellung der französischen Behörden in allen zehn Stadien Anti-Drohnen-Einrichtungen zum Einsatz kommen.

RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Noch in der Nacht hat Israel auf den Anschlag in Tel Aviv, bei dem vier Menschen starben, reagiert. Die Polizeipräsenz an öffentlichen Orten wurde ausgeweitet, die Armee brachte sich in Stellung: Das Dorf, aus dem die beiden palästinensischen Attentäter stammen, wird blockiert.

09.06.2016

Die Zwischenfälle mit Chinas Streitkräften im Ost- und Südchinesischen Meer nehmen zu: Erst zwei „unsichere“ Abfangmanöver mit US-Flugzeugen - jetzt sorgt ein Kriegsschiff für Irritationen. 

09.06.2016

Lange hat er gezögert, nun greift auch US-Präsident Barack Obama in den Wahlkampf ein. Bei einem TV-Auftritt in der Tonight Show rief Obama den unterlegenen demokratischen Kandidaten Bernie Sanders zum Rückzug auf. Zusätzlich ätzte der US-Präsident gegen Donald Trump.

09.06.2016
Anzeige