Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt BND-Chef Gerhard Schindler muss gehen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt BND-Chef Gerhard Schindler muss gehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:49 26.04.2016
BDN-Chef Gerhard Schindler muss gehen. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat kurzfristig für diesen Mittwoch zu einem Hintergrundgespräch eingeladen. Es werde erwartet, dass bei dieser Gelegenheit der Wechsel verkündet werde, heißt es in den Medienberichten. Die Veränderung an der BND-Spitze kommt überraschend. Schindler war im vergangenen Jahr unter Druck geraten, nachdem bekanntgeworden war, dass der BND in seiner Abhörstation in Bad Aibling Suchbegriffe des US-Geheimdienstes NSA eingesetzt hatte, mit denen auch europäische Verbündete ausspioniert worden waren. Der heute 63-Jährige steht seit 2012 an der Spitze des Auslandsgeheimdienstes, der gut 6500 Mitarbeiter hat.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan plant eine Verfassungsreform, die aus der Türkei ein anderes Land machen würde. In welche Richtung die Reform gehen könnte, hat jetzt Parlamentspräsident Ismail Kahraman deutlich gemacht. Er forderte ein Ende der Trennung zwischen Staat und Religion.

29.04.2016

Kanzlerin Merkel lässt CSU-Chef Seehofer in der Flüchtlingspolitik ein weiteres Mal abblitzen – dieses Mal schriftlich. Die Kanzlerin erklärt in ihrem Antwortbrief die bayerischen Forderungen für unbegründet. Daher droht die  Staatsregierung ein weiteres Mal mit einer Klage. 

26.04.2016

Volker Beck kehrt zurück: Der Abgeordnete wird wieder religionspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion und neuer Sprecher für Migrationspolitik. Sein Amt als innenpolitischer Sprecher musste er allerdings abgeben.

26.04.2016
Anzeige