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Wieder zwei Terrorverdächtige verhaftet

Attentate in Brüssel Wieder zwei Terrorverdächtige verhaftet

Drei Wochen nach den Anschlägen in Brüssel haben die belgischen Behörden zwei weitere Terrorverdächtige aufgespürt. Die Brüder Smaïl F. und Ibrahim F. könnten durch Anmietung einer Wohnung den Attentätern vom 22. März geholfen haben.

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Bereits in der letzten Woche hatte die belgische Polizei bei Razzien mehrere Terrorverdächtige verhaftet. Anfang der Woche sind nun zwei weitere mutmaßliche Terroristen aufgespürt worden.

Quelle: dpa

Brüssel. Nach den Razzien und Verhaftungen der vergangenen Woche, bei denen womöglich auch der gesuchte Flughafenattentäter gefasst worden ist, sind in Belgien zwei weitere mutmaßliche Terroristen verhaftet worden. Smaïl F. und Ibrahim F. werden der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, terroristischer Morde und versuchter terroristischer Morde als Täter, Mittäter oder Komplize beschuldigt, teilt die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Haftbefehl sei schon am Vortag ergangen.

Die beiden Männer könnten mit der Anmietung einer Wohnung in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek in Verbindung gebracht werden, so die Behörde. Der mutmaßliche Unterschlupf war am Samstag von der Polizei durchsucht worden, Waffen oder Sprengstoff wurden allerdings nicht gefunden.

Nach Berichten belgischer Medien handelt es sich bei dem 1984 geborenen Smaïl und dem 1988 geborenen Ibrahim um Brüder. Der Ältere der beiden soll die fragliche Wohnung in der Rue des Casernes nach einem Bericht des Senders RTBF angemietet haben. Von dort hatten sich die Selbstmordattentäter am Tag der Anschläge laut belgischen Medien auf den Weg gemacht. Islamistische Terroristen hatten bei den Attentaten am 22. März am Brüsseler Flughafen und in der Metro 32 Menschen getötet und Hunderte verletzt.

Bei der Durchsuchung am Samstag hofften die Ermittler nach Informationen des Senders VRT und anderer belgischer Medien, einen Rucksack zu finden, mit dem der verhaftete Terrorverdächtige Osama K. gesehen wurde. Überwachungskameras zeigen ihn demnach in der Brüsseler U-Bahn-Station Pétillon im Gespräch mit dem Selbstmordattentäter Khalid El Bakraoui, der sich in der Metro in die Luft sprengte. Beide trugen demnach ähnliche Rucksäcke. El Bakraoui transportierte mit dem Rucksack laut VRT seinen Sprengstoff - der Rucksack K.s sei jedoch bis heute nicht gefunden.

dpa

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