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Bewährungsstrafen im "Luxleaks"-Prozess

Whistleblower vor Gericht Bewährungsstrafen im "Luxleaks"-Prozess

Im Prozess um die Enthüllungen im "LuxLeaks"-Skandal sind am Mittwoch zwei ehemalige Mitarbeiter der Unternehmensberatung PwC zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

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Whistleblower Antoine Deltour erhielt am Mittwoch zwölf Monate Haft auf Bewährung und eine Geldbuße für die Veröffentlichung geheimer Steuerdokumente.

Quelle: Julien Warnand/dpa

Luxemburg. Der Hauptangeklagte, ein früherer Mitarbeiter einer internationalen Wirtschaftsprüfungsfirma, erhielt am Mittwoch zwölf Monate Haft auf Bewährung und eine Geldbuße.

45.000 Seiten Steuerdokumente veröffentlicht

Er wurde vom Bezirksgericht Luxemburg für schuldig befunden, rund 45.000 Seiten Dokumente über Steuervereinbarungen großer Konzerne in die Öffentlichkeit gebracht zu haben.

Ein anderer Ex-Buchhalter bekam eine Bewährungsstrafe von neun Monaten und ebenfalls eine Geldbuße. Ein französischer Journalist wurde freigesprochen. Die Enthüllungen über Steuersätze von zum Teil weniger als einem Prozent hatten 2012 und 2014 eine internationale Debatte über den "Steuerwettbewerb" mehrerer EU-Staaten um Unternehmen ausgelöst.

afp/RND

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