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Gewaltsame Proteste vor AfD-Parteitag

Demo in Stuttgart Gewaltsame Proteste vor AfD-Parteitag

Begleitet von Protesten linker Demonstranten hat in Stuttgart der Bundesparteitag der AfD begonnen. Die Polizei hatte am Vormittag Hunderte Demonstranten in Gewahrsam, nachdem es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.

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Am Rande des Bundesparteitages der Alternative für Deutschland ist es zu gewaltsamen Protesten gekommen.

Quelle: dpa

Stuttgart . Begleitet von Protesten linker Demonstranten ist die rechtspopulistische AfD zu einem zweitägigen Bundesparteitag zusammengekommen. Der Parteitag am Samstag in Stuttgart begann mit rund einer Stunde Verspätung. Drei Jahre nach der Parteigründung sollen die rund 2400 teilnehmenden Mitglieder das erste Grundsatzprogramm der AfD beschließen. Im Vorfeld bekräftigten AfD-Chefin Frauke Petry und andere Führungsmitglieder den Anti-Islam-Kurs der Partei und betonten, der Islam sei unvereinbar mit dem Grundgesetz.

Vor Beginn des AfD-Bundesparteitags in Stuttgart ist es zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen

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Weitere Schwerpunkte in dem Programmentwurf sind die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro, ein Plädoyer für die traditionelle Familie, der Ruf nach mehr direkter Demokratie und das Festhalten an der Atomenergie. Zu dem Leitantrag des Vorstands liegen mehrere hundert Änderungsanträge vor, die zum Teil deutlich schärfere Positionen enthalten. Mit Spannung wird erwartet, welchen Zuspruch auf dem Parteitag Rechtsaußen wie der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke bekommen.

Die Polizei sicherte mit mehr als tausend Einsatzkräften die Veranstaltung auf dem Stuttgarter Messegelände ab. Auch Wasserwerfer standen zum Einsatz bereit. Am frühen Morgen hatten mehrere hundert linke Demonstranten versucht, die Zufahrt zum Tagungsort sowie zum nahe gelegenen Flughafen zu blockieren. Dabei wurden nach Polizeiangaben Reifen in Brand gesetzt sowie Feuerwerkskörper geworfen. Rund 400 Menschen wurden wegen gewalttätiger Aktionen in Gewahrsam genommen.

Die AfD ist nach ihren Erfolgen in den Ländern, wo sie inzwischen in acht Parlamenten vertreten ist, auch auf Bundesebene im Aufwind. Anderthalb Jahre vor der Bundestagswahl liegt sie in Umfragen zwischen zwölf und 14 Prozent.

dpa/afp

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