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Polizei stellt sich auf Großeinsatz ein

"Blockupy"-Aktionen Polizei stellt sich auf Großeinsatz ein

Es wird wohl ein unruhiges Wochenende für Berlin werden: Die Blockupy-Bewegung hat mehrere Aktionen in der Hauptstadt angekündigt. Die Polizei wird mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz sein, für Mitte und Kreuzberg wird mit Sperrungen gerechnet.

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Das "Blockupy"-Bündnis will am Wochenende unter anderem das Bundesarbeitsministerium blockieren.

Quelle: dpa

Berlin. Die Berliner Polizei stellt sich für das Wochenende auf einen Großeinsatz ein. Grund sind mehrere geplante Aktionen des antikapitalistischen Bündnisses "Blockupy". Unter anderem wollen Teilnehmer der Proteste das Bundesarbeitsministerium in der Wilhelmstraße blockieren. Bei Protesten in Frankfurt am Main war es im vergangenen Jahr zu heftigen Krawallen gekommen.

Das Bündnis wirft dem Ressort von Andrea Nahles (SPD) unter anderem vor, mit dem Integrationsgesetz Flüchtlinge auszubeuten. Zudem würden Arme und Arbeitslose sanktioniert, "wenn sie nicht jede Form von Arbeitserpressung annehmen", heißt es auf der Internetseite von "Blockupy". Wer so handle, bekomme es "mit Widerstand aus ganz Europa zu tun".

Berliner Polizei bekommt Unterstützung

Nach Polizeiangaben hat eine Einzelperson 1000 Teilnehmer für eine Kundgebung am Freitag (7-10 Uhr) am Potsdamer Platz/Ecke Leipziger Straße angemeldet. Eine zweite Kundgebung mit 250 Teilnehmern auf dem Gendarmenmarkt (7-17 Uhr) habe die zur "Blockupy"-Bewegung gehörende Organisation Attac angemeldet. Die Berliner Polizei erhalte Unterstützung aus anderen Bundesländern, um einen friedlichen Verlauf der Demonstrationen zu sichern, sagte ein Sprecher. Zur Zahl der Einsatzkräfte werde man erst am Freitag Angaben machen. Nach Informationen der Zeitung "B.Z." sollen es mehrere tausend sein. Das gesamte Wochenende sei mit größeren Absperrungen in Mitte und Kreuzberg zu rechnen, schreibt das Blatt.

dpa/RND/mat

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