Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Boris Johnson neuer britischer Außenminister

Brexit-Befürworter Boris Johnson neuer britischer Außenminister

In der neuen britischen Regierung übernimmt der Brexit-Wortführer Boris Johnson das Amt des Außenministers. Er war einer der wichtigsten Kämpfer für den EU-Austritt. Außerdem wurde David Davis zum Brexit-Minister ernannt.

Voriger Artikel
Regierung will Schutz vor Stalking erhöhen
Nächster Artikel
Hohe Haftstrafe für Hassprediger

Boris Johnson ist zum neuen britischen Außenminister ernannt worden.

Quelle: Mary Turner/dpa

London. Die neue britische Premierministerin Theresa May hat den Brexit-Wortführer Boris Johnson zum Außenminister ernannt. Das meldete die Agentur PA am Mittwochabend. Der frühere Londoner Bürgermeister Johnson hatte sich in der Kampagne vor dem EU-Referendum für den EU-Austritt eingesetzt und damit zur Niederlage seines Parteifreundes, des konservativen Premierministers David Cameron, beigetragen.

Außerdem ernannte May den bisherigen Außenminister Philip Hammond zum neuen Schatzkanzler. Der bisherige Finanzminister George Osborne trat dafür zurück, teilte Downing Street am Mittwochabend weiter mit. Osborne hatte als Konsequenz aus dem Brexit-Votum angekündigt, er wolle die Körperschaftssteuer auf unter 15 Prozent senken, um Unternehmen im Land zu halten. Als Finanzminister dürfte Hammond bei den anstehenden Austrittsverhandlungen mit der EU eine wichtige Rolle spielen.

Davis wird Chefunterhändler für den Brexit

Darüber hinaus wurde der Posten des "Brexit-Ministers" neu geschaffen. Großbritanniens Premierministerin besetzte ihn mit David Davis – er wurde zum Staatssekretär für den Austritt aus der Europäischen Union ernannt, wie Mays Büro am Mittwochabend mitteilte. Damit ist er der britische Chefunterhändler in den Verhandlungen mit Brüssel.

Cameron war infolge des Mehrheitsvotums für den EU-Austritt an diesem Mittwoch zurück getreten. Johnson, der zunächst als Favorit für seine Nachfolge gehandelt worden war, hatte sich überraschend nicht für den Posten des Tory-Chefs und des Premierministers beworben.

May war am Mittwochabend zur neuen Premierministerin von Großbritannien ernannt worden. Die Queen beauftragte May am Abend im Buckingham-Palast mit der Bildung einer neuen Regierung, die die schwierige Aufgabe haben wird, das Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union umzusetzen.

afp/dpa/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Die Wahl ist entschieden: Donald Trump wird der 45. Präsident der USA. Auf unserer Themenseite finden Sie aktuelle Berichte, Analysen und Hintergrundinformationen zur Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. mehr

CDU-Parteitag in Hameln

Zum Landesparteitag der niedersächsischen CDU in Hameln haben sich rund 450 Delegierte versammelt, um über einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 zu entscheiden. Sie nominierten einstimmig Bernd Althusmann.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.