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Bradley Manning entgeht der Todesstrafe
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Prozess gegen Wikileaks-Informant Bradley Manning entgeht der Todesstrafe

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist am Dienstag vom US-Militärgericht in Fort Meade in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde jedoch vom Vorwurf der "Unterstützung des Feindes". Damit droht ihm keine Todesstrafe.

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Schuldig in 19 von 21 Anklagepunkten: Bradley Manning.

Quelle: dpa

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist am Dienstag vom US-Militärgericht in Fort Meade in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde der 25-jährige Obergefreite jedoch von Richterin Denise Lind vom Vorwurf der "Unterstützung des Feindes". Mit dem Richterspruch droht Manning eine Höchststrafe von 144 Jahren Gefängnis. Das Strafmaß soll jedoch erst im August verkündet werden.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor dem Prozess darauf verzichtet, bei einem Schuldspruch im Punkt "Unterstützung des Feindes" (aiding the enemy) für Manning die Todesstrafe zu fordern. Manning hatte zuvor gestanden, als im Irak stationierter Soldat 2010 Hunderttausende geheime Dokumente aus Armeedatenbanken an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergereicht zu haben. Er beteuerte, dabei keine bösen Absichten gehabt zu haben. Das Verfahren in Fort Meade bei Washington ist der erste große Prozess gegen einen sogenannten Whistleblower in den USA und könnte als Präzedenzfall für weitere bekannte Enthüller dienen.

dpa

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