Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Bradley Manning entgeht der Todesstrafe
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bradley Manning entgeht der Todesstrafe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:30 30.07.2013
Schuldig in 19 von 21 Anklagepunkten: Bradley Manning. Quelle: dpa
Anzeige

Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist am Dienstag vom US-Militärgericht in Fort Meade in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde der 25-jährige Obergefreite jedoch von Richterin Denise Lind vom Vorwurf der "Unterstützung des Feindes". Mit dem Richterspruch droht Manning eine Höchststrafe von 144 Jahren Gefängnis. Das Strafmaß soll jedoch erst im August verkündet werden.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor dem Prozess darauf verzichtet, bei einem Schuldspruch im Punkt "Unterstützung des Feindes" (aiding the enemy) für Manning die Todesstrafe zu fordern. Manning hatte zuvor gestanden, als im Irak stationierter Soldat 2010 Hunderttausende geheime Dokumente aus Armeedatenbanken an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergereicht zu haben. Er beteuerte, dabei keine bösen Absichten gehabt zu haben. Das Verfahren in Fort Meade bei Washington ist der erste große Prozess gegen einen sogenannten Whistleblower in den USA und könnte als Präzedenzfall für weitere bekannte Enthüller dienen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Norbert Lammert hat schnell reagiert: Gleich nachdem ein Plagiatsvorwurf gegen den Bundestagspräsidenten laut wurde, hat er nach eigenen Worten seine Universität um Prüfung der Doktorarbeit gebeten.

30.07.2013
Deutschland / Welt Dialog zwischen Israel und Palästiner - Friedensgespräche in Nahost gestartet

Erstmals seit drei Jahren setzen sich Israel und Palästinenser wieder an einen Tisch. Allein das ist angesichts des Misstrauens auf beiden Seiten schon ein Erfolg. Eine Garantie, dass beide Seiten am Ende Frieden schließen, gibt es nicht.

30.07.2013
Deutschland / Welt Rücktritt von Matthias Platzeck - Abgang eines Pflichtmenschen

Abgang eines Pflichtmenschen: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck zieht sich aus der Politik zurück – und trifft seine SPD schmerzlich.

01.08.2013
Anzeige