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Verdächtiger nach Brandanschlag gefasst

Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz Verdächtiger nach Brandanschlag gefasst

Sechs Monate, nachdem eine Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) abgebrannt ist, hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Das Haus war für 40 Asylbewerber gedacht – und ist weiterhin unbewohnbar.

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Blick auf die geplante Notunterkunft in Tröglitz. Der Dachstuhl brannte bei einem Anschlag aus.

Quelle: dpa

Sechs Monate nach einem Brandanschlag auf eine bezugsfertige Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Die Staatsanwaltschaft Halle habe Haftbefehl gegen den Mann beantragt, sagte Oberstaatsanwältin Heike Geyer am Donnerstag.

Die Behördensprecherin bestätigte damit Informationen des Senders MDR Info. Weitere Details wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen. Das für 40 Asylbewerber als Unterkunft vorgesehene Mehrfamilienhaus war Anfang April in dem Ort im Burgenlandkreis angezündet worden. Es ist seitdem unbewohnbar.

dpa

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