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Brandenburgs SPD spricht mit den Linken

Koalitionsverhandlungen Brandenburgs SPD spricht mit den Linken

Am Ende wird es wohl doch wieder Rot-Rot in Brandenburg geben. Dabei war die CDU genauso im Rennen um eine Koalition mit der Wahlgewinnerin SPD. Gescheitert ist es aus Sicht der Sozialdemokraten am Parteichef der Union.

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Ministerpräsident Dietmar Woidke will Koalitionsverhandlungen mit der Linken aufnehmen.

Quelle: dpa

Potsdam. Die SPD in Brandenburg will Koalitionsverhandlungen mit der Linken aufnehmen. Das teilte der SPD-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Dietmar Woidke, am Dienstagabend mit. Die inhaltlichen Übereinstimmungen seien sein Gradmesser für die Entscheidung, mit wem das Land regiert werden könne, erklärte Woidke am Dienstagabend. Als Grund gab er zudem an, dass CDU-Chef Michael Schierack nicht bereit gewesen sei, einen Kabinettsposten in einer rot-schwarzen Regierung zu übernehmen und damit auch keine Regierungsverantwortung.

Neben der Linken hatte die SPD auch mit der CDU in den vergangenen Tagen jeweils zwei Sondierungsgespräche geführt und dabei das hohe Maß an Übereinstimmungen betont. Die Äußerungen Woidkes zu Schierack bezeichnete die CDU Brandenburg als vorgeschobenen Grund. "Personalfragen waren nicht Teil der Sondierungsgespräche", sagte ein Sprecher am Abend.

Woidke hatte dagegen mit Blick auf den CDU-Chef erklärt: "Der einzige Kontrahent, der im Wahlkampf das Amt des Ministerpräsidenten als sein Ziel ausgab, hat mich wissen lassen, dass er keine Verantwortung im Kabinett übernehmen werde." Die SPD setzt damit voraussichtlich die seit 2009 bestehende rot-rote Koalition fort. Die Landtagswahl am 14. September hatte sie klar gewonnen, CDU und Linke landeten abgeschlagen dahinter. Eine rot-rote Koalition hätte im Parlament eine Mehrheit von drei Stimmen, Rot-Schwarz hätte eine von sieben Stimmen gehabt.

dpa

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