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Zahl der Todesopfer steigt auf 35

Brüsseler Anschläge Zahl der Todesopfer steigt auf 35

Nach den Brüsseler Anschlägen hat sich die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf 35 erhöht. 31 Menschen seien am Dienstag am Flughafen oder in der U-Bahn getötet worden, vier weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen, die drei Selbstmordattentäter kommen noch hinzu.

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Am Karfreitag wurde der Toten in Brüssel gedacht. 

Quelle: dpa

Brüssel/Den Haag. Selbst knapp eine Woche nach den Brüsseler Terroranschlägen stifteten die belgischen Behörden mit ihren Angaben zur Opferzahl weiterhin Verwirrung. Das nationale Krisenzentrum korrigierte am späten Sonntagabend frühere Informationen und sprach von mindestens 31 Terroropfern, deren Leichen an den Tatorten geborgen worden seien. Am Ostermontag nun wieder die Zahl wieder nach oben korrigiert: Jetzt sind es 35 Todesopfer. Hinzu kommen demnach die drei Selbstmordattentäter.

Am Flughafen und in der U-Bahn von Brüssel haben sich mehrere Explosionen ereignet. Nach Medienberichten gab es Tote und etliche Verletzte. Die Terrorwarnstufe in Belgien wurde auf die höchste Stufe angehoben

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Die Verwirrung sei der sich entwickelnden Situation geschuldet, sagte ein Sprecher des Krisenzentrums. Außerdem seien für die Zählung der Leichen am Tatort und der in den Krankenhäusern verstorbenen Menschen unterschiedliche Stellen verantwortlich. Für letztere ist demnach letztlich das Gesundheitsministerium und nicht das Krisenzentrum zuständig. "Der Informationsfluss braucht Zeit", sagte der Sprecher. 

Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Am Sonntag nahm eine niederländische Anti-Terror-Einheit in Rotterdam einen 32-jährigen Franzosen fest. Er wird von der französischen Justiz verdächtigt, an der Vorbereitung eines Anschlags in Frankreich beteiligt zu sein, wie die Staatsanwaltschaft Rotterdam mitteilte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann schnell nach Frankreich ausgeliefert wird. Die französische Justiz hatte bereits am Freitag um die Festnahme ersucht. Bei der Razzia am Sonntag wurden zudem drei weitere Personen festgenommen.

Die belgische Staatsanwaltschaft ließ am Sonntag 13 Wohnungen durchsuchen, die meisten im Großraum Brüssel. Eine ausdrückliche Verbindung zu den Attentaten vom Dienstag stellte die Behörde aber nicht her. Von neun Festgenommenen wurden bis zum Nachmittag fünf wieder auf freien Fuß gesetzt. Zu den Anschlägen in Brüssel, bei denen sich am 22. März drei Selbstmordattentäter am Flughafen Zaventem und in einer Metro-Station in die Luft gesprengt hatten, bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

dpa

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Islamisten umgarnen Jugendliche
Noch immer liegen 96 Verletzte der Anschläge in Brüssels Krankenhäusern, davon 55 auf der Intensivstation.

Eine Woche nach den Anschlägen ist die belgische Hauptstadt weit entfernt von der Normalität. Die Metro fährt nur zwischen 7 und 19 Uhr, der Flughafen wird monatelang nur auf Notbetrieb laufen und im Stadtteil Molenbeek sollen sich Dschidhadisten bereits um die Radikalisierung weiterer junger Menschen bemüht haben. 

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