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Bundesrat fordert harte Strafen für Gaffer

Gesetzentwurf Bundesrat fordert harte Strafen für Gaffer

Neugieriges Gaffen, das Hilfseinsätze bei Unfällen erschwert, soll nach dem Willen des Bundesrats unter Strafe gestellt werden. Die Länderkammer beschloss am Freitag, einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einzubringen.

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Quelle: dpa

Berlin. Wenn jemand Kräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungsdiensten behindert, sollen ihm künftig bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe drohen. Einen Riegel vorschieben will der Bundesrat außerdem bloßstellenden Fotos von Getöteten, die sich oft im Internet verbreiten. Dies soll mit bis zu zwei Jahren Gefängnis oder Geldstrafe geahndet werden.

Immer wieder kommt es auch auf der A2 bei Hannover nach Unfällen zu Behinderungen für die Rettungskräfte. In einzelnen Fällen stellte die Polizei bereits Anzeige gegen Gaffer, die den Verkehr durch ihr Verhalten gefährdeten.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen der Abfahrt Langenhagen und dem Dreieck Hannover-West ist ein Mann bei einer Kollision von zwei Lkw in seinem Fahrzeug eingeklemmt und dabei schwer verletzt worden. Die Autobahn ist in Richtung Dortmund vollgesperrt. 

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Die Vorlage des Bundesrats geht nun über die Bundesregierung an den Bundestag. Das Parlament muss sich dann damit befassen.

dpa/pb

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