Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Steinmeier schickt Staatssekretär in die Türkei

Direkte Gespräche Steinmeier schickt Staatssekretär in die Türkei

Die Bundesregierung bemüht sich um eine Verbesserung der Beziehung zur Türkei. Bundesaußenminister Steinmeier hat einen Staatssekretär in die Türkei geschickt - um die Kommunikation "über Megaphone und Mikrofone" zu beenden.

Voriger Artikel
Aleppo droht die nächste Eskalation
Nächster Artikel
Verletzte nach Brand in Flüchtlingsunterkunft

Bekommt Besuch aus Berlin: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan

Quelle: dpa

Berlin/Istanbul. Angesichts der jüngsten Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) einen Staatssekretär zu Gesprächen in die Türkei geschickt. "Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, mit der Türkei ins direkte Gespräch zu kommen", sagte die Vize-Sprecherin des Auswärtigen Amts, Sawsan Chebli, am Montag in Berlin.

"Gespräche auf verschiedenen Ebenen"

Derzeit finde die Kommunikation zu sehr "über Megaphone und Mikrofone" statt. "Wenn wir jetzt einen Blick auf die Türkei werfen, müssen wir uns die Frage stellen: Wie kommen wir eigentlich aus dieser sehr schwierigen, sehr verhärteten Konfrontationslage heraus?", sagte Chebli.

Staatssekretär Markus Ederer werde bei "Gesprächen auf verschiedenen Ebenen" die Solidarität mit der Türkei nach dem Putschversuch ausdrücken, gleichzeitig aber klar machen, dass die Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden müsse. Außerdem dürfte Ederer das Besuchsverbot für deutsche Abgeordnete bei den Bundeswehrsoldaten auf der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik ansprechen.

"Die Türkei ist ein wichtiger Partner", sagte Chebli. Mit Blick die Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zur Wiedereinführung der Todesstrafe machte sie aber deutlich, dies sei "nicht vereinbar" mit den Grundsätzen der EU.

Ein solcher Schritt würde das Ende der Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei bedeuten, bekräftigte sie die Haltung der Bundesregierung.

afp/RND/zys

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Incirlik-Streit
Foto: Droht der Türkei indirekt mit dem Abzug der Bundeswehr aus Incirlik: Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Im Streit um die Luftwaffenbasis Incirlik weist Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Forderung seines türkischen Amtskollegen Cavusoglu zurück. Dieser will das Thema mit der Armenien-Resolution verknüpfen. Indirekt droht Steinmeier mit einem Abzug der Bundeswehr.

mehr

Die Wahl ist entschieden: Donald Trump wird der 45. Präsident der USA. Auf unserer Themenseite finden Sie aktuelle Berichte, Analysen und Hintergrundinformationen zur Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. mehr

CDU-Parteitag in Hameln

Zum Landesparteitag der niedersächsischen CDU in Hameln haben sich rund 450 Delegierte versammelt, um über einen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 zu entscheiden. Sie nominierten einstimmig Bernd Althusmann.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.