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Bundeswehr-Skandal: Referatsleiter wird abgesetzt

Medienbericht Bundeswehr-Skandal: Referatsleiter wird abgesetzt

Nach dem Skandal um demütigende Ausbildungspraktiken in einer Bundeswehrkaserne zieht Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen offenbar personelle Konsequenzen.

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Die Pfullendorfer Staufer-Kaserne der Bundeswehr.

Quelle: dpa

Berlin/Pfullendorf. Wie das Magazin „Der Spiegel“ berichtet, setzte Ursula von der Leyen (CDU) in ihrem Ministerium einen Referatsleiter ab und zieht damit Konsequenzen aus dem Skandal um demütigende Ausbildungspraktiken in einer Kaserne in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen). Dem Bericht zufolge war das Referat den Beschwerden wegen sexuellen Mobbings und brutaler Ausbildungsinhalte aus Sicht der Ministerin zu zögerlich nachgegangen. Dem Leiter werde zwar keine persönliche Schuld an der Verharmlosung der Zustände zugeschrieben. Ein Personalwechsel solle aber ein Zechen für einen Neuanfang sein. Das Verteidigungsministerium wollte sich am Sonnabend zu Personalmaßnahmen nicht äußern.

Anfang Februar hatte sich der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, in der Staufer-Kaserne ein Bild der Lage gemacht. Anlass für den „Dienstaufsichtsbesuch“ waren Berichte über demütigende Rituale und sexuelle Nötigung in der Truppe. Von der Leyen fordert einen offeneren Umgang mit Missstände bei der Bundeswehr. Die Ereignisse hatte sie als „bestürzende Zeichen für einen Mangel an Führung, Haltung und Kultur“ bezeichnet.

Von dpa/RND

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