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Erste Deutsche aus dem Südsudan ausgeflogen

Evakuierungsmission Erste Deutsche aus dem Südsudan ausgeflogen

Nach den heftigen Kämpfen der vergangenen Tage im Südsudan hat die Bundeswehr damit begonnen, Deutsche aus dem ostafrikanischen Krisenstaat auszufliegen.

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Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unabhängigkeit waren am Freitag im Südsudan heftige Kämpfe zwischen regulären Streitkräften und ehemaligen Rebellen ausgebrochen.

Quelle: Phillip Dhil (Archivbild)

Berlin/Juba. Die ersten Bundesbürger wurden nach Angaben des Auswärtigen Amtes am Mittwoch mit Flugzeugen außer Landes gebracht. Insgesamt hielten sich zuletzt noch etwa 100 Deutsche im Südsudan auf. Die Bundeswehr will aber helfen, auch Ausländer aus anderen Ländern aus dem Südsudan in Sicherheit zu bringen.

Der Einsatz erfolgt demnach auf Beschluss des Krisenstabs der Bundesregierung, der die Entwicklung in den vergangenen Tagen genau verfolgt hatte. Zu Details wollte sich eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes nicht näher äußern. "Es geht natürlich immer um große Sicherheitsüberlegungen, die hier im Hintergrund stehen", sagte sie.

Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unabhängigkeit der jüngsten Nation der Welt waren am Freitag heftige Kämpfe zwischen regulären Streitkräften und ehemaligen Rebellen ausgebrochen. Dabei wurden nach Regierungsangaben mindestens 270 Menschen in der Hauptstadt Juba getötet. Nach Anordnung einer Waffenruhe durch Präsident Salva Kiir hat sich die Lage inzwischen beruhigt.

dpa/RND

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