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Brok fordert mehr Hilfe für Griechenland

Flüchtlingskrise Brok fordert mehr Hilfe für Griechenland

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok, fordert von der Bundesregierung und der Europäischen Union mehr Unterstützung für Griechenland. "Griechenland hat bisher bei Weitem nicht die Hilfe erhalten, die es zur Bewältigung der Flüchtlingskrise braucht", sagte Brok.

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"Europa und auch Deutschland haben in den vergangenen Monaten zu wenig Ressourcen und Personal bereitgestellt", sagte CDU-Außenpolitiker Elmar Brok.

Quelle: Julien Warnand/dpa

Berlin. "Europa und auch Deutschland haben in den vergangenen Monaten zu wenig Ressourcen und Personal bereitgestellt, damit Flüchtlinge in dem Land schnell registriert und versorgt werden können", sagte der CDU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört. Allerdings habe auch die griechische Regierung selbst zu wenig Anstrengungen unternommen, um ein funktionierendes Asylsystem aufzubauen.

Versprochene EU-Hilfen kommen nicht an

Derzeit harren in Griechenland mehr als 57.000 Flüchtlinge aus. Ihre Verfahren dauern lange – auch, weil immer noch nicht genügend Beamte vor Ort sind. Bisher haben die EU-Staaten nur 92 von 475 zugesagten Asylexperten und 61 von 400 versprochenen Dolmetschern nach Griechenland entsandt.

Mit Blick auf die heftigen Kämpfe im nordsyrischen Aleppo äußerte Brok Kritik an der Abriegelung der türkisch-syrischen Grenze durch türkisches Militär. "Angesichts der Kämpfe im Norden Syriens wäre es aus humanitären Gesichtspunkten richtig, wenn die Türkei ihre Grenze zu Syrien für die dahinter ausharrenden Flüchtlinge öffnen würde", sagte Brok dem RND – fügte jedoch hinzu: "Dann aber müssten wir Europäer der Türkei sehr viel mehr Unterstützung zukommen lassen als wir es jetzt tun."

RND

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