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CDU reagiert auf Wahlerfolge der AfD

Diskussion über Kurswechsel CDU reagiert auf Wahlerfolge der AfD

Die Wahlerfolge der AfD sorgen offenbar für ein Umdenken in der CDU. Kanzlerin Angela Merkel will laut einem Medienbericht stärker auf konservative Wähler zugehen. CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner spricht sich gegen eine weitere Ignoranz der AfD aus.

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Will stärker auf Wähler rechts von der politischen Mitte zugehen: Angela Merkel.

Quelle: dpa

Berlin. Angesichts der Wahlerfolge der AfD hat sich CDU-Chefin Angela Merkel nach einem Zeitungsbericht dafür ausgesprochen, dass die Union verstärkt auch auf konservative Wähler rechts von der politischen Mitte zugeht. Das schreibt die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer der Präsidiumssitzung am Montag.

Zugleich habe Merkel auch eine neue Strategie im Umgang mit der AfD angeregt, hieß es laut Teilnehmern. Es sei nicht sinnvoll, auf die AfD und ihre Wähler immer nur einzuprügeln. Das schaffe nur Solidarisierungseffekte, erklärte Merkel demnach.

Klöckner: "AfD nicht beschimpfen"

Auch CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner äußerte sich zum Umgang mit der AfD. "Wir sollten nicht dazu übergehen, die AfD zu ignorieren oder zu beschimpfen", sagte Klöckner der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Wir müssen heikle Themen offen erklären und diskutieren, um so AfD-Wähler mit Argumenten zurückzuholen", betonte die CDU-Politikerin. Zugleich machte sie deutlich, dass die AfD "kein Partner" für die CDU sei.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hatte die AfD am Montag nach ihrem Parteitag als rückwärtsgewandte und autoritäre Partei kritisiert. Das auf dem AfD-Parteitag Diskutierte sei "nicht konservativ, ist nicht patriotisch, ist nicht freiheitlich, sondern ist vor allem reaktionär und autoritär", sagte Tauber.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März hatte die AfD aus dem Stand jeweils zweistellige Ergebnisse erzielt und die Altparteien in Bedrängnis gebracht.

dpa/zys

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