Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Seehofer erleidet Schwächeanfall

CSU-Klausur in Kreuth Seehofer erleidet Schwächeanfall

Schreckmoment bei der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth: Gegen Ende seiner Rede bekommt Horst Seehofer Kreislaufprobleme. Doch er redet im Sitzen weiter. Und Generalsekretär Scheuer gibt Entwarnung.

Voriger Artikel
Bundeswehr kann über Syrien nur tagsüber fliegen
Nächster Artikel
Terrormiliz bestätigt Tod von "Dschihadi John"

Während der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth hat Horst Seehofer einen Schwächeanfall erlitten.

Quelle: dpa

Kreuth. CSU-Chef Horst Seehofer hat am Dienstag während seiner Rede vor den CSU-Landtagsabgeordneten in Wildbad Kreuth kurzzeitig einen Schwächeanfall erlitten. Der 66-Jährige sei gestützt zu seinem Platz geführt worden, berichteten Teilnehmer. Von dort aus redete der bayerische Ministerpräsident dann im Sitzen weiter.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer gab anschließend Entwarnung: „Ihm geht’s gut. Er ist absolut okay.“ Scheuer sprach von einer „kleinen Schrecksekunde“: Seehofer sei von einem Infekt am Wochenende etwas geschwächt und habe länger als geplant geredet. Von dem kurzen Schwächeanfall habe sich Seehofer aber sofort wieder erholt.

Nach dem Ende von Seehofers Rede erhoben sich die Abgeordneten und applaudierten dem Parteivorsitzenden im Stehen. Die Fraktionssitzung wurde nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt - mit Seehofer. Ein eigens alarmierter Notarzt kam zunächst nicht zum Einsatz. Er werde aber vorläufig „standby“ da bleiben, sagte Scheuer.

Im vergangenen Sommer hatte Seehofer bei der Neuinszenierung der etwa vierstündigen Oper „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen über gesundheitliche Probleme geklagt. Er verbrachte daraufhin eine Nacht zur Sicherheit in einem Krankenhaus. Den Staatsempfang in Bayreuth musste Seehofer deshalb absagen.

Im Jahr 2002 war Seehofer lebensgefährlich erkrankt: Wegen einer Herzmuskelentzündung musste er lange auf einer Intensivstation behandelt werden. Er fiel damals mehrere Monate aus.  

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Forderungen aus Bayern

Das wird kein leichter Aufritt für Kanzlerin Angela Merkel: Die bayerische CSU-Landtagsfraktion geht mit klaren Forderungen in ihr Gespräch mit Merkel am Mittwochabend in Wildbad Kreuth. Die Zahl der Flüchtlinge soll in diesem Jahr auf 200.000 begrenzt werden. Werden es mehr, sollen diese an der Grenze abgewiesen werden.

mehr
Mehr aus Deutschland / Welt
Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.