Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt CSU-Politiker fordert weniger Anonymität im Netz
Nachrichten Politik Deutschland / Welt CSU-Politiker fordert weniger Anonymität im Netz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:28 25.07.2016
"Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass man sich jede Waffe dieser Welt durch anonymes Surfen im Internet beschaffen kann", sagt CSU-Politiker Uhl. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Es müsse "Schluss sein mit der Verherrlichung der Anonymität im Netz", sagte CSU-Politiker Hans-Peter Uhl gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschlands, zu dem auch die HAZ gehört. Die Waffenbeschaffung des Münchner Amokattentäters habe gezeigt: "Hier entwickelt sich etwas in die völlig falsche Richtung."

Darknet entwickelt sich zu einem Problem

Uhl forderte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf, noch vor der Bundestagswahl gesetzgeberisch aktiv zu werden, "um zumindest die anonym erfolgte Beschaffung von Waffen und Rauschgift entscheidend zu erschweren".

"Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass man sich jede Waffe dieser Welt durch anonymes Surfen im Internet beschaffen kann", sagte Uhl. Der Münchner Amokläufer hatte sich eine Pistole im sogenannten Darknet besorgt. In dem abgelegenen Teil des Netzes gibt es kaum Möglichkeiten, die Identität von Anbietern und Käufern illegaler Waren und Dienstleistungen zu kontrollieren.

RND

Nach dem Nominierungs-Parteitag der Republikaner hat deren Präsidentschaftskandidat Donald Trump in einer Umfrage einen deutlichen Sprung gemacht – und liegt nun vor seiner Rivalin Hillary Clinton.

25.07.2016

Ein 27-jähriger syrischer Flüchtling hat bei einem Bombenanschlag am späten Sonntagabend in Ansbach 15 Menschen verletzt. Er soll Anhänger der Terrormiliz IS gewesen sein. Was wir bisher über den mutmaßlichen Täter wissen und welche Fragen nach der Bluttat noch offen sind, lesen Sie hier.

25.07.2016

Einen Tag vor Beginn des Parteitags der US-Demokraten hat Parteichefin Debbie Wasserman Schultz ihren Rücktritt angekündigt. Sie zog damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Veröffentlichung interner E-Mails.

25.07.2016
Anzeige