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CSU-Politiker fordert weniger Anonymität im Netz

Nach Amoklauf in München CSU-Politiker fordert weniger Anonymität im Netz

Der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl fordert von der Bundesregierung eine Initiative zur besseren Feststellung der Identität von Internetnutzern. Der Münchner Amokläufer hatte vor seiner Tat eine Waffe im Darknet gekauft.

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"Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass man sich jede Waffe dieser Welt durch anonymes Surfen im Internet beschaffen kann", sagt CSU-Politiker Uhl.

Quelle: dpa

Berlin. Es müsse "Schluss sein mit der Verherrlichung der Anonymität im Netz", sagte CSU-Politiker Hans-Peter Uhl gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschlands, zu dem auch die HAZ gehört. Die Waffenbeschaffung des Münchner Amokattentäters habe gezeigt: "Hier entwickelt sich etwas in die völlig falsche Richtung."

Darknet entwickelt sich zu einem Problem

Uhl forderte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf, noch vor der Bundestagswahl gesetzgeberisch aktiv zu werden, "um zumindest die anonym erfolgte Beschaffung von Waffen und Rauschgift entscheidend zu erschweren".

"Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass man sich jede Waffe dieser Welt durch anonymes Surfen im Internet beschaffen kann", sagte Uhl. Der Münchner Amokläufer hatte sich eine Pistole im sogenannten Darknet besorgt. In dem abgelegenen Teil des Netzes gibt es kaum Möglichkeiten, die Identität von Anbietern und Käufern illegaler Waren und Dienstleistungen zu kontrollieren.

RND

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