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Das sagt die Welt zu Trumps Pressekonferenz

Internationale Stimmen Das sagt die Welt zu Trumps Pressekonferenz

Noch nie sei ein US-Präsident so erfolgreich gewesen wie er und amerikanische Medien verschweigen die Wahrheit – das behauptete Donald Trump in seiner kontrovers diskutierten Pressekonferenz. Wir haben Stimmen aus aller Welt für Sie zusammengefasst.

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US-Präsident Donald Trump spricht auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Quelle: dpa

Washington. Ursprünglich wollte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag seinen neuen Kandidaten für das Arbeitsministerium, Alexader Acosta, bekannt geben – stattdessen holte er in seiner Pressekonferenz zu einem Rundumschlag gegen die amerikanischen Medien aus und zog eine durchweg positive Bilanz der ersten vier Wochen seiner Präsidentschaft. Auch internationale Medien haben die Pressekonferenz mit großem Interesse verfolgt. Eine Zusammenfassung:

Italien

Die italienische Tageszeitung „ La Repubblica“ schreibt: „Die Polemik gegen die liberalen Medien ist ein Klassiker der rechtsgerichteten Präsidenten von Ronald Reagan bis George W. Bush; mit Trump allerdings bekommt sie eine neue Dimension. In dem Land des First Amendments (der 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten), das der Pressefreiheit gewidmet ist, in dem die Vierte Gewalt behandelt wird wie eine Institution, die die anderen kontrolliert, hatte sie bislang kein Präsident zum Feind Nummer eins ernannt, zum Hindernis, das niedergeschlagen werden muss, und es so weit kommen lassen, dass die Abrechnung mit ihr den Großteil einer Pressekonferenz gewidmet wird.“

Vereinigte Staaten

Die Pressekonferenz sei eine unverkennbare Zusammenfassung seiner selbst, schreibt die amerikanische Tageszeitung „ New York Times“. „Mit seinen unnachgiebigen Superlativen, dem unaufhörlichen Selbstlob und dem Herabsetzen aller Kritiker sowie seinen unbedachten Debatten, macht sich Trump selbst angreifbar.“ An Kritik solle sich der US-Präsident besser schon einmal gewöhnen, heißt es dort weiter. „Die amerikanische Geschichte zeigt, dass es in der Demokratie keine Alternative zu menschlicher Neugierde gibt. Besonders dann, wenn ein Präsident behauptet, er allein kenne die Realität.“ Die vollständige Pressekonferenz im Video und das Transkript finden Sie hier.

Dänemark

Die liberale dänische Tageszeitung „ Politiken“ (Kopenhagen) schreibt am Freitag über das Verhältnis der US-Regierung unter Präsident Donald Trump zu Russland: „In der kurzen Zeit, in der Donald Trump bislang Präsident gewesen ist, ist seine Regierung von Skandalen und selbstgemachten Krisen verschlungen worden. Zuletzt musste sein nationaler Sicherheitsratgeber Michael Flynn zurücktreten, nachdem bekannt geworden war, dass Flynn wiederholt in Kontakt mit dem russischen Botschafter gewesen war, nachdem die Obama-Regierung Sanktionen gegen Russland eingeführt hatte. Dass der Nationale Sicherheitsberater nach weniger als einem Monat gehen muss, ist in sich selbst eine Katastrophe für die neue amerikanische Regierung. Aber schlimmer ist der massive Verdacht, den der Fall in Bezug auf die Beziehung der ganzen Trump-Regierung zu Russland weckt.“

Spanien

Über die Kommunikationsstrategie von US-Präsident Donald Trump schreibt die spanische Zeitung „ El País“ am Freitag: „Trumps Kommunikationsfähigkeit stammt aus der Welt des Reality-TV, wo skandalöse und provokative Kommentare das Publikum unterhalten (...). Er hat diese Strategie schon während der republikanischen Vorwahlen angewendet, um sich im Feld der 17 Kandidaten Aufmerksamkeit zu verschaffen. (...) Bis jetzt hat Trump gezeigt, dass er ein viel effektiverer Kommunikator ist, als seine Kritiker gehofft hatten. Aber ob er auf lange Sicht mit seiner wenig konventionellen Strategie triumphieren kann, ist eine der großen Fragen, die seine Präsidentschaft aufwirft.“

Trump hatte auf der Pressekonferenz am Donnerstag gesagt, er wende sich über den Kurznachrichtendienst Twitter direkt an das amerikanische Volk, weil die Medien nicht die Wahrheit berichten wollten und würden, sagte Trump. Sie würden die Erfolge seiner Regierung verschweigen.

Von RND/dpa/are

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