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Mindestens sechs Tote bei neuem Anschlag

Angriff auf türkisches Militär Mindestens sechs Tote bei neuem Anschlag

In der Türkei gab es am Donnerstagmorgen einen erneuten Anschlag, kurz nachdem der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu die PKK und eine syrische Kurdenmiliz für den Autobombenanschlag mit 28 Toten in der türkischen Hauptstadt verantwortlich erklärt hatte. 

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Davutoglu macht die PKK und eine syrische Kurdenmiliz für den Anschlag verantwortlich.

Ankara. Am Donnerstagmorgen gab es einen weiteren Angriff: dieses Mal auf die türkische Armee im Südosten des Landes, bei dem mindestens sechs Soldaten getötet worden sind. Ziel des Anschlags in der Ortschaft Lice in der Provinz Diyarbakir sei ein Militärkonvoi gewesen, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. Diese machten die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Angriff verantwortlich.

Die türkische Regierung macht die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und ihren syrischen Ableger YPG für den verheerenden Anschlag von Ankara am Mittwoch verantwortlich. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Donnerstag in Ankara, ein im Jahr 1992 in Syrien geborener YPG-Kämpfer habe den Anschlag in der Hauptstadt mit Unterstützung der "separatistischen Terrororganisation" PKK in der Türkei verübt. Neun Menschen seien in Verbindung mit dem Anschlag vom Mittwochabend festgenommen worden.

In der türkischen Hauptstadt Ankara hat es am Mittwochabend eine schwere Explosion gegeben. Augenzeugen berichten von einer Rauchwolke, die über der Stadt steht.

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Bei dem Anschlag nahe des Parlaments in Ankara waren mindestens 28 Menschen getötet und 61 weitere verletzt worden. Davutoglu sagte am Donnerstag: "Gestern hat sich wieder gezeigt, dass die YPG eine Terrororganisation ist." Das müssten nun auch die Verbündeten erkennen.

Die YPG ist der bewaffnete syrische Ableger der PKK, die in der Türkei kämpft. Die USA unterstützen die YPG, die in Syrien gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgeht.

Nach Angaben der Streitkräfte flog die türkische Luftwaffe nach dem Anschlag von Ankara Bombenangriffe auf PKK-Stellungen im Nordirak. Davutoglu sagte, dabei seien 70 PKK-Kämpfer getötet worden, darunter auch Anführer der Organisation. Die PKK steht auch in den USA und in der EU auf der Liste der Terrororganisationen.

dpa/afp

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Türkei
Am Freitag wurden Opfer des Anschlags in Ankara beigesetzt.

Zwei Tage nach dem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara hat sich eine militante Kurdenorganisation zu der Tat bekannt. Die Gruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) erklärte am Freitag auf ihrer Internetseite, einer ihrer Kämpfer habe den Anschlag auf "Soldaten der faschistischen türkischen Republik" verübt.

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