Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt De Maizière zu Solidaritätsbesuch in Tunesien
Nachrichten Politik Deutschland / Welt De Maizière zu Solidaritätsbesuch in Tunesien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:36 29.06.2015
Seit dem Urteil patroullieren Sicherheitskräfte am Strand von Sousse. Quelle: dpa
Anzeige
Sousse

Am Montag besuchte der CDU-Politiker gemeinsam mit Regierungsvertretern aus Großbritannien, Belgien und Frankreich das Strandhotel „Imperial Marhaba“ in Sousse, den Ort der Attacke.
Dort hatte am Freitag ein tunesischer Student 38 Menschen erschossen, bevor er selbst getötet wurde. Unter den Opfern ist mindestens ein Deutscher. Die meisten Toten stammen aus Großbritannien.

Es ist schon der zweite Tunesien-Besuch des Innenministers in diesem Jahr. Vor genau drei Monaten nahm de Maizière an einem Trauermarsch für die Opfer des Terroranschlags auf das Bardo-Nationalmuseum in Tunis teil. Extremisten hatten dort am 18. März mehr als 20 Menschen getötet - die meisten waren ausländische Urlauber.

Am Wochenende hatte Kanzlerin Angela Merkel dem Präsidenten Beji Caid Essebsi weitere Unterstützung im Anti-Terror-Kampf zugesichert. Deutschland hilft Tunesien bereits bei der Weiterbildung von Polizisten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Tunesien steht seit dem Anschlag in Sousse unter Schock, Urlauber verlassen das Land in Scharen. Wie hilft man nun? Der Westen muss sich neue Strategien überlegen – sonst gibt es keine Sicherheit, weder am Strand von Sousse noch anderswo. Ein Kommentar von Alexander Dahl.

01.07.2015

Die Strände sind menschenleer, Touristen verlassen das Land. Tunesien trifft der verheerende Terroranschlag mit 38 Opfern ins Mark. Mittlerweile ist klar, dass der Attentäter als Animateur im Hotel seiner Opfer arbeitete.

01.07.2015

Tausende Menschen machen derzeit in Tunesien Urlaub. Nach dem Terroranschlag vom Freitag fliegen die ersten Touristen nach Hause zurück. Einige wollen aber auch bleiben.

27.06.2015

Die Rückzahlung von 1,54 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) ist am Dienstag fällig – doch Griechenland hat wie erwartet das Geld nicht. Trotz dieser neuerlichen Hiobsbotschaft aus Athen versucht Europa weiterhin, Griechenland doch noch auf ein „Ja“ zum Spar- und Reformpaket der Geldgeber einzuschwören.

02.07.2015

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will die Paragrafen zu Mord und Totschlag ändern, um gerechtere Urteile zu ermöglichen. Der Mordparagraf sei „bis heute vom Ungeist der Nazi-Ideologie geprägt“, erklärte Maas anlässlich eines am Montag in Berlin vorgestellten Expertenberichts zur Reform des Mordparagrafen.

29.06.2015
Deutschland / Welt Griechenland-Krise - Wie geht's weiter?

Was kommt nach dem großen Knall? Die Europäische Zentralbank steht vor der schwierigen Entscheidung, ob sie den Griechen nach dem Scheitern der Verhandlungen nun die Notfall-Kredite streicht.

Stefan Winter 29.06.2015
Anzeige