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12:23 03.10.2011
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Christian Wulff (r) und Bundestagspräsident Norbert Lammert (2.vr.) begrüßen am Randes des Festes Bürger. Quelle: dpa
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Bonn

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben in Bonn die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. An dem Festgottesdienst in der evangelischen Kreuzkirche nahmen am Montag unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen auch Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teil.

Der katholische Kölner Erzbischof Joachim Meisner mahnte am 21. Jahrestag, die Errungenschaft der Wiedervereinigung wachzuhalten. „Helfen wir besonders der jüngeren Generation im Hinblick auf unsere Vergangenheit mit Schlagbäumen und Mauern, die uns nun geschenkte Freiheit zu schützen, zu bewahren, zu vertiefen“, sagte der Kardinal vor den rund 1000 Ehrengästen in der früheren Bundeshauptstadt.

In dem Gottesdienst predigten neben Meisner auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, und der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos Labardakis.

Anschließend war am Mittag ein Festakt im früheren Plenarsaal des Bundestags geplant. Die Festrede hält in diesem Jahr der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.
Die am Samstag im Umkreis von Bonn sowie in Offenbach festgenommenen mutmaßlichen Islamisten wurden wieder freigelassen. Es bestehe keine aktuelle Gefährdung für das Deutschlandfest, hieß es von der Polizei.

Das Fest wird gemeinsam mit dem 65. Gründungstag Nordrhein-Westfalens bereits seit Samstag gefeiert. Hunderttausende Menschen drängten sich bisher auf der Festmeile, wo sich die Bundesländer, Bundesbehörden und die Stadt Bonn präsentieren. Auf zehn Bühnen unterhalten Bands und Orchester die Besucher.

dpa/kas

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