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Merkel verliert an Zustimmung in der Bevölkerung

Deutschlandtrend Merkel verliert an Zustimmung in der Bevölkerung

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat weiter abgenommen und ist auf den tiefsten Stand seit 2011 gefallen. Die AfD gewann dagegen in der Sonntagsfrage dazu.

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Im "ARD-Deutschlandtrend" erreicht Kanzlerin Merkel nur noch mit 45 Prozent Zustimmung. Dies ist ihr schlechtester Wert seit fünf Jahren.

Quelle: Hannibal Hanschke/dpa

Berlin. Im am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" fiel der Zustimmungswert zu Merkel erneut um zwei Punkte auf 45 Prozent. Dies ist ihr niedrigster Wert seit 2011. An der Spitze der Beliebtheitsskala bleibt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 73 Prozent (plus zwei).

Auf Platz zwei liegt Finanzminister Wolfgang Schäuble mit 65 Prozent (plus fünf) vor Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit 56 Prozent (plus fünf) und Grünen-Chef Cem Özdemir mit 50 Prozent (minus eins). SPD-Chef Sigmar Gabriel kommt nur auf einen Zustimmungswert von 41 Prozent (plus zwei), CSU-Chef Horst Seehofer auf 44 Prozent (unverändert).

AfD gewinnt dazu, Union verliert

In der sogenannten Sonntagsfrage verlieren CDU/CSU einen Punkt auf 33 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die Union noch 41,5 Prozent der Stimmen bekommen. Die SPD verbessert sich in der Sonntagsfrage um einen Punkt auf 23 Prozent. Die AfD legt um zwei Punkte zu auf 14 Prozent, die Grünen verschlechtern sich um zwei Punkte auf elf Prozent. Die Linke bleibt stabil bei neun Prozent, die FDP bei fünf Prozent.

In der Diskussion um ein Burka-Verbot in Deutschland sprachen sich 50 Prozent der Befragten dafür aus, die Vollverschleierung muslimischer Frauen komplett zu untersagen. 36 Prozent plädierten für ein teilweises Verbot, zum Beispiel im Staatsdienst oder in Schulen. 13 Prozent lehnten solche Verbote ab.

Das Institut Infratest dimap befragte am Montag und Dienstag telefonisch 1004 Wahlberechtigte, für die Sonntagsfrage von Montag bis Mittwoch 1504 Wahlberechtigte.

afp/RND

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