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"Die Nato sucht keine Konfrontation"

Lungescu skizziert Strategie gegenüber Russland "Die Nato sucht keine Konfrontation"

Die Nato will im Verhältnis zu Russland zweigleisig fahren. Sprecherin Oana Lungescu versichert: "Die Nato sucht keine Konfrontation mit Russland." Aber sie sagt auch: "Wir sehen ein selbstbewussteres Russland, das zur Gewaltanwendung gegen seine Nachbarn bereit ist."

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Wir wollen einen konstruktiven Dialog": Nato-Sprecherin Lungescu skizziert Doppelstrategie gegenüber Russland.

Quelle: Olivier Hoslet/dpa

Hannover. "Als Antwort auf die veränderte Sicherheitslage in Europa werden wir die Reaktionsfähigkeit unserer Streitkräfte, unter anderem durch weitere Übungen, stärken. Zugleich sind wir der Transparenz verpflichtet", sagte Nato-Sprecherin Oana Lungescu dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört.

Der Zeitplan für die Militärübungen sei online einsehbar. Internationale Beobachter, auch aus Russland, seien eingeladen, sich über die Aktivitäten des Bündnisses zu informieren.

"Um es klar zu sagen: Die Nato sucht keine Konfrontation mit Russland. Wir wollen einen konstruktiven Dialog", so Lungescu. "Aus diesem Grund schlagen wir Moskau ein weiteres Treffen des Nato-Russland-Rates unmittelbar nach dem Gipfel von Warschau vor." Dabei sollten Transparenz und Risikoreduzierung ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Das Bündnis sei im Interesse der eigenen Sicherheit zur Vorsicht verpflichtet: "Wir sehen keine unmittelbare Bedrohung gegen unsere Verbündeten. Aber wir sehen ein selbstbewussteres Russland, das zur Gewaltanwendung gegen seine Nachbarn bereit ist."

RND

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