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"Charlie Hebdo" verhöhnt Reiche

"Je suis Panama" "Charlie Hebdo" verhöhnt Reiche

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" verhöhnt in seiner neuen Ausgabe steuersparende Reiche, die ihr Vermögen mit Briefkastenfirmen in Panama verheimlichen wollen.

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"Je suis Panama": Die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" titelt nach den Berichten zu Offshore-Geschäften in Panama mit einer Karikatur empörter Reiche.

Quelle: Gerd Roth/dpa

Paris. Die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" titelt nach den Berichten zu Offshore-Geschäften in Panama mit einer Karikatur empörter Reicher. Unter der Überschrift "Steuer-Terrorismus" lässt das Blatt auf der Titelseite der am Mittwoch veröffentlichten Ausgabe Zigarre rauchende Vermögende gegen das Datenleck zu Finanzgeschäften mit Briefkastenfirmen demonstrieren.

Sie tragen Schilder mit den Parolen "Ich bin Panama", "Keine Angst" und "Sie werden unseren Lebensstil nicht ändern" – Schlagworte, die an die Solidaritätsbekundungen nach dem Mordanschlag auf "Charlie Hebdo" erinnern.

Islamistische Terroristen hatten Anfang des vergangenen Jahres beim Angriff auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" und bei ihrer anschließenden Flucht zwölf Menschen erschossen. Auch die prominentesten Karikaturisten des Blattes wurden ermordet. Der Slogan "Je suis Charlie" ("Ich bin Charlie") wurde anschließend international zu einem Zeichen der Solidarität.

dpa/wer

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