Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Doch Gespräche mit Russen über Wahlkampf
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Doch Gespräche mit Russen über Wahlkampf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:30 22.07.2017
Druck von allen Seiten: der amerikanische Justizminister Jeff Sessions. Quelle: AP
Anzeige
Washington

Entsprechende Themen seien behandelt worden, als der US-Wahlkampf 2016 noch in vollem Gange war, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, die abgefangene Gespräche des Botschafters Sergej Kisljak beschrieben.

Sessions war zu der Zeit ein Berater in Auslandsfragen für den damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Nach der Wahl nominierte Trump den früheren Senator aus Alabama für den Posten des Justizministers. In einer entsprechenden Anhörung legte Sessions seine Treffen mit Kisljak nicht offen. Später gab er an, sich nicht daran zu erinnern, die Trump-Kampagne mit Kisljak besprochen zu haben.

Eine Sprecherin des Justizministeriums, Sarah Isgur Flores, sagte, Sessions bleibe bei seiner Aussage. Er habe keine Konversationen mit russischen Regierungsmitarbeitern über jegliche Einmischung in die Wahl geführt.

Sessions hatte sich bereits im März von den Ermittlungen in der Russland-Affäre wegen Befangenheit zurückgezogen, weswegen Trump ihn kürzlich in einem Interview mit der „New York Times“ öffentlich abkanzelte.

Von RND/AP

US-Präsidentensohn Donald Trump jr. ist bereit, in der Russland-Affäre eine nichtöffentliche Aussage vor dem Justizausschuss des Senats zu machen. Trump Jr. sowie der Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort, seien derzeit in Vorgesprächen mit dem Gremium, so der Ausschussvorsitzende Chuck Grassely.

22.07.2017

Ein Jahr nach dem Münchner Amoklauf von David S. verdichten sich Puzzlestücke der Ermittler zu einem alarmierenden Gesamtbild: Der Waffenlieferant könnte auch Mitwisser und Helfer gewesen sein. Beide unterhielten sich vor der Ermordung neun junger Menschen angeregt über ihren Hass auf Fremde.

22.07.2017

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat ihre Beziehungen zu Israel eingefroren – und sofort kommen die Stimmen, die beide Seiten zur Mäßigung aufrufen. Dabei werden Ursachen und Wirkung verwechselt, meint Daniel Killy.

22.07.2017
Anzeige