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"Er tötete Terroristen. Er machte das gut."

Trump lobt Saddam Hussein "Er tötete Terroristen. Er machte das gut."

Saddam Hussein wird für den Tod von Tausenden Menschen verantwortlich gemacht. Aber unter dem irakischen Diktator sei nicht alles schlecht gewesen, meint Donald Trump – und lobt Hussein für sein Vorgehen gegen Terroristen.

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Donald Trump hat den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein für effizientes Vorgehen gegen Terroristen gelobt.

Quelle: Davis/Getty Images/AFP

Raleigh. Saddam Hussein wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, verurteilt und 2006 gehängt. Der ehemalige irakische Diktator soll für den Tod von Tausenden von Menschen verantwortlich sein. Trotzdem fand Donald Trump jetzt lobende Worte für Hussein.

"Er war ein Bösewicht – wirklich böse. Aber wissen sie was? Was er gut machte?", fragte Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat North Carolina und gab dann selbst die Antwort.

Trump: "Sie waren Terroristen. Ende."

"Er tötete Terroristen. Er machte das wirklich gut. Er hat ihnen keine Rechtsbehelfsbelehrung gegeben. ... Sie waren Terroristen. Ende", meinte der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner.

Und er fügte hinzu: Der Einmarsch amerikanischer Truppen 2003 habe das Land destabilisiert, sagte der weiter. Heute sei Irak ein "Harvard für Terrorismus".

Kritik von Republikanern und Demokraten

Nicht nur Trumps politische Gegner griffen die Aussagen sofort auf. "Er war einer der bösartigsten Menschen des 20. Jahrhunderts", sagte der Republikaner Paul Ryan in einem Interview mit dem Sender Fox News über Saddam Hussein. "Er beging einen Genozid an seinem eigenen Volk mit chemischen Waffen", erklärte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses.

Und Jake Sullivan, ein Berater von der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, meinte: "Trumps ungenierte Komplimente für brutale Diktatoren ... zeigen wieder einmal, wie gefährlich er als Oberbefehlshaber (des Militärs) wäre und wie unwürdig er des Amtes ist, das er bekleiden will."

dpa/RND/wer

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