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EU stellt Albanien Beitritt in Aussicht

Erweiterung EU stellt Albanien Beitritt in Aussicht

Albanien ist neuer Anwärter für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Das Bündnis gewährte dem Balkanstaat am Dienstag  den Status eines EU-Beitrittskandidaten.

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Die EU will mit Albanien Beitrittsverhandlungen führen.

Quelle: dpa (Symbol)

Brüssel . EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle würdigte per Twitter die Reformfortschritte in dem Balkan-Staat, die durch einen Regierungswechsel im September eingeleitet worden waren. Das Nato-Mitglied mit drei Millionen Einwohnern muss vor dem Beginn der eigentlichen Beitrittsverhandlungen aber noch eine Reihe von Bedingungen erfüllen. Bis zur Aufnahme des Landes in die EU können daher noch Jahre vergehen.

Der deutsche Europa-Staatsminister Michael Roth rief die Regierung in Tirana zu weiteren Reformen in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung sowie Unabhängigkeit von Medien und Justiz auf. "Alle Staaten des Westbalkans haben eine klare Beitrittsperspektive, aber es gibt keinen Automatismus", betonte Roth.

Die Verleihung des Kandidatenstatus bedeute aber keinesfalls automatisch auch den Beginn von Beitrittsverhandlungen, betonte die EU-Kommission. Für den Start der meist jahrelangen Gespräche seien erst weitere Fortschritte des Landes nötig. Albanien war zusammen mit weiteren Balkanstaaten im Jahr 2003 zu einem Land mit EU-Beitrittsperspektive erklärt worden.

Montenegro, Mazedonien und Serbien sind bereits Kandidaten für die Aufnahme in die EU. Von den Staaten des ehemaligen Jugoslawien sind Kroatien und Slowenien bereits EU-Mitglieder. Bosnien und Kosovo warten noch darauf, in den Kreis der Kandidaten aufgenommen zu werden.

Reuters/afp

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